Termine

26.10.2019 – 23.02.2020
Weil am Rhein | Vitra Schaudepot

After the Wall

Design seit 1989

30 Jahre nach Eröffnung des Vitra Schaudepot wird nun in der Ausstellung »After the Wall. Design seit 1989« die Entwicklung des Designs in den vergangenen drei Jahrzehnten beleuchtet. Besonders im Fokus steht der Einfluss technischer, kultureller und soziopolitischer Umbrüche. Schlüsselwerke aus den Bereichen Grafik sowie Produkt- und Möbeldesign werden präsentiert, darunter Entwürfe von Jasper Morrison, Philippe Starck, Hella Jongerius, Muji oder IKEA. Aber auch aktuelle Entwürfe junger zeitgenössischer Designer, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Konsum, Technologie und Ressourcen beitragen wollen, sind zu sehen. Eröffnung: 25. Oktober 2019 um 18:30 Uhr

Foto: Philippe Starck Zitronenpresse/IKEA Tasche von Knut und Marianne Hagberg(© Alessi/IKEA)


www.design-museum.de

24.10.2019 – 01.03.2020
Berlin | Bröhan-Museum

Nordic Design. Die Antwort auf Bauhaus

Weg der Moderne

Die Ausstellung setzt sich mit dem skandinavische Weg der Moderne auseinander, der sich in der Reflektion mit der deutschen Moderne und dem Bauhaus vollzog. Im Vordergrund einer eigenständigen Interpretation des Funktionalismus stand dort eher die maßgeschneiderte Lösung für eine Aufgabe. Der skandinavische Funktionalismus wurde so zur identitätsstiftenden Konstante jener Nationen. Vom finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto über den Vater des schwedischen Funktionalismus Sven Markelius und die dänischen Designer Hans J. Wegner und Arne Jacobsen liegt der Schwerpunkt der Schau auf den 50er und 60er Jahren. Gezeigt werden rund 150 Werke – Möbel, Grafik, Glas, Textilien.
Eröffnung: 23. Oktober 2019, 19 Uhr

Foto: Hängeleuchte „Spiral“Entwurf" 1942 (©Poul Henningsen/Louis Poulsen)

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17.10.2019 – 19.01.2020
München | Pinakothek der Moderne

Balkrishna Doshi

Architektur für den Menschen

Balkrishna V. Doshi zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Seit den 1950er-Jahren hat er mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. Sowohl seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte als auch sein großes Engagement im Bildungsbereich machten den frisch gebackenen Prizker-Preisträger bekannt. Doshis Gesamtwerk wird anhand von Originalzeichnungen, Architekturmodellen, Plänen, Malereien, Fotografien, Filmen und begehbaren Rauminstallationen in dieser Retrospektive gezeigt.

Foto: Balkrishna Doshis Fassadenskizze: "Aranya Low Cost Housing for Indore Development Authority" Indore, 1989 (©Vastushilpa Foundation/Ahmedabad)

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12.10.2019 – 05.05.2020
Groningen | Groninger Museum

Mondo Mendini

Die Welt des Alessandro Mendini

Alessandro Mendini selbst entwarf das Groninger Museum. Kurz vor seinem Tod im Februar 2019 kombiniert der Meister des italienischen Designs eigene fantasievolle Entwürfe mit Arbeiten zahlreicher moderner Designer. Die Ausstellung präsentiert nun u. a. eine Riesenversion seines Kitschsessels Poltrona di Proust aus der Fondation Cartier. Dazu gesellen sich Arbeiten von Signac, Kandinsky, Matisse über Schlemmer und Gerrit Rietveld bis hin zu Objekten italienischer Designer wie Ponti und De Lucchi. Mendini, dem Fantasie stets wichtiger als Funktionalität war, schuf seine poetischen Kreationen bis ins hohe Alter.

Foto: Alessandro Mendini (© Carlo Lavatori/Alessandro Mendini Archive)

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11.10.2019 – 10.11.2019
Berlin | Kunstgewerbemuseum

German Design Graduates

Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten

Die German Design Graduates Initiative organisiert jährlich eine Ausstellung, in der die aktuelle Haltung begabter Absolventen im Bereich Produkt- und Industriedesign im Fokus liegt. Von Veranstaltungen zur Vertiefung und Information komplettiert, präsentiert die ersten GDG-Schau Arbeiten von 12 der besten deutschen Designhochschulen. Anhand acht Themenschwerpunkte wie u.a. Alltag Freitzeit, Transport untersuchen junge Designer*innen aktuelle Gestaltungsfragen, die alle Facetten unserer Lebenswelt betreffen. Ob ergonomisch-ästhetischer Fahrradsattel oder interaktive, multisensorische Installation - alle praktischen wie verrückten Ideen sind einen Monat lang zu begutachten. Vernissage am Donnerstag, 10. Oktober, 20 Uhr.

Foto: Soapbottle von Jonna Breitenhuber, UdK (© Breitenhuber)

germandesigngraduates.com

28.09.2019 – 19.01.2020
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Objekte der Begierde

Surrealismus und Design 1924 – heute

Der Surrealismus zählt zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In den Bildwelten dieses Stils hatten Alltagsobjekte eine zentrale Bedeutung, sie wurden häufig verfremdet oder zu sonderbaren Zwitterwesen zusammengesetzt. So entstanden einige Schlüsselwerke moderner Kunst wie beispielsweise Marcel Duchamps "Fahrrad-Rad" (1913) oder Salvador Dalís "Hummertelefon" (1936). Doch der Surrealismus gab auch dem Design wichtige Impulse. In der Ausstellung wird dieser Dialog untersucht und gezeigt, wie stark der Surrealismus das Design von Möbeln bis hin zur Grafik, Mode und Film der letzten 100 Jahre beeinflusste. Faszinierende Parallelen und Querbezüge treten deutlich zutage.

Foto: Anlehnung an Sofa Bocca von Studio65, (© Vitra Design Museum/Jürgen HANS)

www.design-museum.de

27.09.2019 – 02.08.2020
Berlin | Museum Europäischer Kulturen

Fast Fashion

Die Schattenseiten der Mode

Die Ausstellung beleuchtet auf kritische Art und Weise die Folgen des Modekonsums für Produzent*innen und Umwelt. Besucher*innen werden aufgefordert, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren. Desweiteren steht die Berliner Slow-Fashion-Szene im Fokus: Hier gibt es inzwischen zahlreiche innovativen Ideen, wie Mode nachhaltig produziert und genutzt werden und gleichzeitig Spaß machen kann. Ein kreatives Veranstaltungsprogramm mit Repair-Cafés und Workshops komplettiert die Ausstellung.

Foto: Kinderkleid (1943-1970) und aus Stoffresten genähtes Kleid (um 1930) (© SMB, Museum Europäischer Kulturen/Christian Krug)

www.smb.museum

25.09.2019 – 12.01.2020
Rüsselsheim | Opelvillen Rüsselsheim

Geraldo de Barros. Unilabor

Möbel und Fotografien

Die Ausstellung präsentiert erstmals das brasilianische Unilabor unter der Federführung des Künstlers Geraldo de Barros. In den 1950er-Jahren studierte er an der Ulmer Hochschule Design. Zurück in Brasilien wurde er 1954 Mitbegründer des sogenannten Unilabors zur Möbelherstellung. Unilabor sollte nicht nur Gestaltungsrichtlinien des Bauhauses fortführen, sondern auch als Arbeitsgemeinschaft einer sozialen Ausrichtung folgen. Original Unilabor-Möbel und Fotografien der Serie „Fotoformas“ aus den 1950er-Jahren sind nun in der Schau zu sehen.

Foto: Geraldo de Barros Frisiertisch, Unilabor, 1957, (© SIDE GALLERY/Josep Plaja Borrell)

www.opelvillen.de

19.09.2019 – 08.12.2019
Porto und Matosinhos | verschiedene Locations

Porto Design Biennial

Post Millennium Tension

Die Porto Design Biennale will das Denken und Handeln im Design fördern, revitalisieren und internationalisieren. Unter dem Thema „Post Millennium Tension" schlägt die erste Ausgabe eine umfassende Reflexion über aufkommende Transformationen vor, die das neue Jahrtausend und den Platz des Designs in diesem Rahmen des Wandels markieren.

Foto: Renato Cruz Santos / Porto Design Biennale

portodesignbiennale.pt

19.09.2019 – 05.01.2020
Chicago | Chicago Cultural Center und andere Orte

Architekturbiennale in Chicago

... and other such stories

Die Architekturbiennale in Chicago fand 2015 zum ersten Mal statt. Im September wird eine neue Ausgabe eröffnet. Dabei ist der Fokus auf vier Schwerpunkte gelegt: "No Land Beyond", wo Projekte mit einem indigenen Natur- und Landschaftszugang präsentiert werden. "Appearance and Erasures" thematisiert den Bau von Denkmälern für kontroverse Ereignisse. Und um die Grundrechte in der Architektur soll es sowohl in "Rights and Reclamations" als auch "Common Ground" gehen. Kuratorin der diesjährigen Ausgabe ist die Geisteswissenschaftlerin Yesomi Umolu.

Foto: Chicago Cultural Center (©Victor Grigas)

www.chicagoarchitecturebiennial.org

18.09.2019 – 31.10.2019
Hannover | Laveshaus in der Architektenkammer Niedersachsen

Architektur ist Medizin

Über das Sanatorium Barner in Braunlage

Eine neue Ausstellung im Laveshaus beschäftigt sich mit der speziellen Architektur des Sanatoriums, in der Baukunst und medizinisches Konzept zu einem Gesamtwerk verquickt ist. Die Schau zeigt ebenso die langjährige Arbeit von Chipperfield Architects aus Berlin, die eine Sanierung und Restauration des von Albinmüller errichteten Bau nach einem Masterplan umsetzten. Die unverwechselbare Architektur mit einer von Ornamenten, Farben und Materialien geprägte Stimmung war von Anbeginn Teil des medizinischen und gestalterischen Gesamtkonzeptes für das Sanatorium.

Foto: Speisesaal (© Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects)

www.aknds.de

13.09.2019 – 08.03.2020
Köln | Museum für Angewandte Kunst

Norman Seeff: The Look of Sound

Von Ray Charles bis Frank Zappa

Norman Seeff *1939 zählt zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA. Gleich mit seinem ersten Auftrag für das Album „Stage Fright“ von The Band schaffte er seinen Durchbruch. Die Ausstellung versammelt nun originale Vintage Prints, Entwürfe und Collagen von Musiklegenden wie Patti Smith oder Frank Zappa. Seefs Bilder fangen die Künstler*innen in privater Sphäre ein, ohne voyeristisch zu wirken und gewähren einen präzisen Einblick in die Bild- und Musikkultur der 1960er- bis 1980er-Jahre.

Foto: Ray Charles, 1985 (© Norman Seeff)

museenkoeln.de

12.09.2019 – 19.01.2020
Den Bosch | Design Museum Den Bosch

Design des Dritten Reiches

75 Jahre Befreiung von Den Bosch

Die Ausstellung will die Widersprüche, die den Nationalsozialismus kennzeichnen anhand einer Vielzahl an Objekten aus niederländischen und deutschen Museen in den Fokus rücken. So sind beispielsweise architektonische Elemente und Möbel aus der Reichskanzlei zu sehen, die verdeutlichen, wie die Nazis das klassische Design zur Machtdemonstration nutzten. Aber auch ein original Volkwagen Käfer, von dem nur ca. 600 für die Bevölkerung gebaut wurden, der Rest ging an die Front. Begleitet wird die Schau durch ein öffentliches Programm, das Information, Reflexion und Analyse bietet.

Foto: Bund deutscher Mädchen-Formation beim Reichsparteitag 1938 (© Hugo Jaeger/Getty-Images)

designmuseum.nl

12.09.2019 – 06.04.2020
Berlin | Berlinische Galerie

Bettina Pousttchi

In Recent Years

Pousttchi, Jahrgang 71, untersucht die Rolle der Fotografie im digitalen Zeitalter als auch das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte. Ihre fotografischen Arbeiten bedecken zum Teil ganze Häuserfassaden und beziehen sich auf den geschichtlichen Aspekt des Ortes. In der Schau werden ausgewählte Skulpturen wie transformiertes Stadtmobilar und eine über acht Jahre hinweg zur gleichen Zeit aufgenommene Fotoserie präsentiert.

Foto: Echo von 2009/2010 - 970 Papierposter auf der Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin (©ettina Pousttchi)

www.berlinischegalerie.de

09.09.2019 – 31.12.2020
Dessau | Bauhaus Museum Dessau

Versuchsstätte Bauhaus

Die Sammlung

Die Eröffnung des Bauhaus Museum Dessau am 8. September stellt einen der Höhepunkte des Jubiläumsjahres dar. In den neuen, vom spanischen Architekturkollektiv Addenda geplanten Räumlichkeiten wird erstmals eine umfassende Präsentation der Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau zu sehen sein. Anhand originaler Möbel, Leuchten, Textilien und Werk der bildenden Kunst erzählt die Ausstellung „Versuchsstätte Bauhaus", wie die Ideen der Bauhäusler zu selbstverständlichen Objekten unseres heutigen Alltags geworden sind. In thematischen Kapiteln erfährt der Besucher, wie das dortige Lehren, Gestalten und Bauen der Verbesserung und Gestaltung der Gesellschaft dienen sollte. Alltag, Klassen und Werkstätten, Lehrer und Schüler werden durch Skizzen, Fotos, Kunstwerke und Werkstattprodukte im Museum lebendig.

Foto: Bauhaus Museum Dessau (©BMD Architektur Stadtpark)

www.bauhaus-dessau.de

06.09.2019 – 27.01.2020
Berlin | Berlinische Galerie

original bauhaus

Die Jubiläumsausstellung

Zum runden Jubiläum der berühmten Schule präsentiert „original bauhaus“ bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten. Zu sehen ist sowohl Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs als auch besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Erbe der berühmten Schule neu betrachten. Ausgehend von 14 Schlüsselobjekten beleuchtet die Schau 14 Fälle, wie beispielsweise die Sitzende im Stahlrohrsessel von Marcel Breuer zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses wurde. Die Ausstellung zeigt, wie unzertrennlich Unikat und Serie, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses verbunden sind.

Foto: Sitzende mit Bühnenmaske im Stahlrohrsessel von Marcel Breuer (© Erich Consemüller/Stephan Consemüller/Bauhaus-Archiv Berlin)

www.berlinischegalerie.de

06.09.2019 – 09.02.2020
Köln | Photographische Sammlung

Boris Becker – Hochbunker

Photographien von Architekturen und Artefakten

Boris Becker studierte an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Bernd Becher. Bereits zu dieser Zeit nahem er erste Bunker auf. In der umfangreichen Werkschau werden nun Fotografien aus über 45 deutschen Städten präsentirt. Vorwiegend konzentrierte sich Becker auf Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die ab 1940 erbaut wurden und dem Zivilschutz dienten. Dabei traf er im Zuge seiner fotografischen Recherchen nicht nur auf eine hohe Anzahl solcher Bauwerke, sondern auch auf eine Menge bemerkenswerter Bauweisen. Außerdem beschäftigt den 58jährigen die Frage, inwiefern die visuelle Wahrnehmung vom subjektiven Standpunkt und äußeren Faktoren beeinflusst wird.

Foto: Hamburg, Marckmannstraße, 1986 (© Boris Becker/VG Bild-Kunst)

www.photographie-sk-kultur.de

01.09.2019 – 05.01.2020
Aargau | Aargauer Kunsthaus

MASKE In der Kunst der Gegenwart

Diagnose und Neubewertung

In der bildenden Kunst hat die Maske, beispielsweise afrikanischen und ozeanischen Stils, eine lange Tradition. Wie aber geht die zeitgenössische Kunst damit um? Mit dieser Frage beschäftigt sich die internationale Gruppenausstellung. Die Maske ist nicht nur als Objekt interessant, sondern samt aller inhaltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Im Spiel von Zeigen und Verhüllen und in einer Gesellschaft, in der perfekte Selbstdarstellung als Gradmesser des persönlichen Erfolgs gehandelt wird, gewinnt die Maske wieder an Aktualität.

Foto: John Stezaker - Film Portrait Collage (© J.Stezaker/FXP Photography, London)

https://www.aargauerkunsthaus.ch

31.08.2019 – 20.10.2019
Bielfeld | Kunsthalle

Künstlerräume

Grafiken aus der Sammlung

Die Besucher können in dieser Schau eine Auswahl hochkarätiger Werke aus der Grafischen Sammlung der Kunsthalle genießen. Mit dabei sind Arbeiten etablierter Künstler wie Ernst Wilhelm Nay, Yoko Ono, Pablo Picasso oder Karl Schmidt-Rottluff. Ermöglicht werden ein intimer Zugang zu selten gezeigten Zeichnungen und Grafiken und damit ein intensives Eintauchen in die Gedanken- und Bilderwelten der Künstler.

Foto: Karl Schmidt-Rottluff - Akt vor dem Vorhang, 1911 (© VG Bild-Kunst)

www.kunsthalle-bielefeld.de

24.08.2019 – 01.12.2019
Berlin | Kunstgewerbemuseum

Connecting Afro Futures. Fashion – Hair – Design

Sustainable Design

Junge Fashiondesigner*innen aus Afrika wollen den Modemarkt revolutionieren. Der Generation geht es allerdings um mehr als ästhetische Aspekte. Das Modesystem soll aufgebrochen und durch kulturelles und politisches Engagement neu etabliert werden. Im Rahmen des Ausstellungsprojekts wurden nun Akteur*innen aus Uganda, Benin und dem Senegal eingeladen, innovative Arbeiten zu den Themen Mode und Haar zu entwickeln, die hier präsentiert werden.

Foto: Madilibada UG, 2019 ( © Tondo Clothing)

www.smb.museum

03.08.2019 – 05.01.2020
Zürich | Museum für Gestaltung

SBB CFF FFS

Meistbefahrenes Schienennetz der Welt

Schweizer Bahnhöfe und Züge sind durch ihr Desing und wegen ihrer Pünktlichkeit auf der ganzen Welt bekannt. Eine hochwertige Gestaltung macht die nationale Bahngesellschaft zu einem gelungenen Beispiel Schweizer Designgeschichte. Erstmals präsentiert eine vielseitige Ausstellung die Leistungen der SBB in Architektur, Industriedesign und visueller Kommunikation. Mit Originalobjekten, Fotografien, Videos und einer Modelleisenbahn lädt sie zur Zeitreise ein - von den Anfängen der SBB bis hin zur Mobilität von morgen. Vernissage am Freitag, 2. August, 19 Uhr.

Foto: SBB CFF FFS-Logo und Bahnhofsuhr(© Studio Marcus Kraft/ZHdK)

museum-gestaltung.ch

20.07.2019 – 30.11.2019
München | Eres Stiftung

Zero Gravity

Apollo 11 and the new notion of space

Zum 50. Male jährt sich das Betreten des Mondes durch einen Menschen. Wie dynamisch sich seitdem Raum- und Grenzerweiterungen entwickelten, stellt die Ausstellung in den Fokus. Sie zeigt gestaltende Positionen im Kontext einer eigens für die Schau herstgestellten Rauminstallation des Medienkünstlers Peter Kogler. Durch eine verspiegelte Umgebung taucht der Besucher in einen virtuellen Kosmos ein, der raumreflektive Arbeiten der 60er Jahre von Warhol & Co mit zeitgenössischen Werken von Gregor Hildebrandt, Hans Schabus oder Sonia Leimer schwerelos verbindet.

Foto: Astronaut (©Peter Kogler)

eres-stiftung.de

11.07.2019 – 05.01.2020
London | Tate Modern

Olafur Eliasson: In Real Life

Solo-Show

Die Ausstellung vereint mehr als 40 Werke die in den letzten drei Jahrzehnten Eliassons Schaffens entstanden sind, angefangen von seinen ersten Installationen wie Beauty (1993) bis hin zu seinen jüngsten Malereien und Skulpturen. Erstmals erfahren auch seine Kooperationen mit Projekten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Migration, Erziehung Aufmerksamkeit. Der Künstler schafft kaum wie ein anderer Werke, die für jeden Besucher zum Erlebnis werden.

Foto: Your uncertain shadow, 2010 (© María del Pilar García Ayensa/Olafur Eliasson)

www.tate.org.uk

07.07.2019 – 27.10.2019
Essen | Museum Folkwang

Veit Stratmann: Module/Essen

Interaktive Intervention

Veit Stratmann hat Module/Essen aus verzinktem Eisen und Eisenblech gebaut: Je zwei Sitzmöbel auf Rollen sind über eine bewegliche Querstange miteinander verbunden. Ihre Sitzhöhe und Sitzflächenfarbe variieren. Und weil sie mobil sind, laden dazu ein, sie zu auszuprobieren und damit die Zwischenräum des Museumneubaus zu erkunden. Die Besucher werden so selbst zu Akteuren. Stratmann, der in Paris lebt, reagiert in seinen raumbezogenen Arbeiten auf die Architektur und Funktion öffentlicher Gebäude und Plätze.

Foto: Module/Essen, 2019 (© Veit Stratmann, Foto: Jens Nober)

www.museum-folkwang.de

06.07.2019 – 03.11.2019
Dresden | Schloss Pillnitz

Add to the Cake

Die Transformation der Rolle weiblicher Schaffender

Auch in dieser Ausstellung geht es einmal mehr darum, die Sichtbarkeit für weibliche Schaffende in den Fokus zu rücken. Die Kuratorinnen Vera Sacchetti und Matylda Krzykowski verstehen die Schau 'Dem Kuchen hinzufügen' als Übung darin, Verwandlungsprozesse auszuführen, die Design, Architektur und Kunst derzeit erfahren. Fach- und generationenübergreifende Perspektiven zu Frauen in ebenjenen Genres werden vereint und in Form von Klangstücken, Szenografien und Videos präsentiert.

Foto: Ausstellungsansicht (© Klemens Renner)

kunstgewerbemuseum.skd.museum

27.06.2019 – 30.05.2021
Zürich | Toni-Areal, MfG

Designlabor: Material und Technik

29 aktuelle Projekte

Sowohl im Labor als auch in der Gestaltung gewinnen Materialfragen durch die Digitalisierung an Bedeutung. Deswegen arbeiten Designer häufig mit Bio- oder Materialtechnologen zusammen. Gemeinsam erproben sie die Zukunft mit neuen Lösungsansätzen. Die Ausstellung präsentiert größtenteil brandneue Projekte im Bereich nachhaltiger Materialien, Robotik und 3D-Druck und bietet dem Publikum einen Ort der aktiven Auseinandersetzung.

Foto: Kimono aus biobasierten Klärschlamm-Granulat 2018 (© Femke Poort, Studio Nienke Hoogvliet)

museum-gestaltung.ch

20.06.2019 – 19.12.2019
Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Design im Dialog

Ein Experiment

In der Ausstellung werden ausgewählte Aspekte der Gestaltungsgeschichte präsentiert. Dies ist als Dialog zwischen kunsthandwerklich gefertigten Objekten des 16. bis 19. Jahrhunderts und industriell gefertigtem, modernem und zeitgenössischem Design der Sammlung Moderne zu verstehen. Im Fokus liegen Mobilität, Multifunktionalität, Material, Marke und die Besucher, die aktiv miteinbezogen werden. Die Schau versteht sich als Experiment und beinhaltet auch Workshops, bei denen die Teilnehmer Objekte erkunden und sich mit ihnen auseinandersetzen sollen.

Foto: Reiseschreibmaschine Valentine für Olivetti, 1969/Schreibmöbel nach 1550 (© MKG Hamburg)

www.mkg-hamburg.de

26.05.2019 – 01.09.2019
Herford | Marta Herford

Rebellische Pracht

Design-Punk statt Bauhaus

In den 1970ern und 80ern lehnten sich Gestalter*innen zunehmend gegen die Nüchternheit des Funktionalismus auf. Dieser radikalen Bewegung der postmodernen Designgeschichte wird jetzt eine Platform gegeben - als bewusstes Kontrastprogramm zum 100-jährigen Bauhausjubiläum. Erstmalig in dieser Kombination sind in der Ausstellung Möbel, Leuchten und Objekte legendärer Designer wie u.a. Ettore Sottsass, Matteo Thun und Michele De Lucchi zu sehen. Anhand von fünf Kapiteln lassen sich die verschiedenen Entwicklungsstufen dieser Designrevolution anschaulich nachvollziehen.

Foto: Teekanne von Ettore Sottsass, Hersteller: Anthologie Quartett, 1987 (© VG Bild-Kunst/Marcus Schneider)


www.marta-herford.de

24.05.2019 – 05.04.2020
Berlin | Direktorenhaus

Radical Craft

Jahresausstellung

Fast 70 Gestalter und Handwerker werden hier päsentiert, die das Kunsthandwerk in gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen in den Fokus rücken. Zeitgenössisches Produktdesign muss sich auf seine Ursprünge, nämlich auf die experimentellen Vorläufer in der konzeptionellen Kunst und im radikalen Kunsthandwerk, besinnen. Hierbei spielt Qualität als Bedingung für eine umfassende wirtschaftliche und nachhaltige Wende eine zunehmende Rolle. Sowohl Designer als auch Handwerker greifen in die Konsumdebatte mit sinnlich erlebbaren Produkten ein, was die Schau prägnant verdeutlicht.

Foto: Glaskrüge von Jochen Holz (© Direktorenhaus)

www.direktorenhaus.com

19.05.2019 – 23.02.2020
Oberhausen | LVR-Industriemuseum

Nützlich & Schön

Produktdesign von 1920 bis 1940

Die Schau im Peter-Behrens-Bau des Museums zeigt, wie sich ab der Zwanziger Jahre unsere gesamte Warenwelt veränderte und diese sich beispielsweise im Laufe der nächsten Dekade deutlich von den Formen und Werkstoffen der Vorkriegsjahre unterscheidet. Über 500 unterschiedliche Gebrauchsgegenstände aus den Bereichen Haushalt, Wohnen, Hygiene, Freizeit, Mobilität, Arbeit und Produktion sind zu sehen. Die Formen und Materialien dieser Gegenstände prägen unser tägliches Leben bis heute.

Foto: Wilhelm Wagenfeld, Glasschalen-Set aus der Serie „Erbach“, 1938. (© VG Bild-Kunst)

industriemuseum.lvr.de

11.05.2019 – 17.11.2019
Zürich | Pavillon Le Corbusier

Mon univers

Visueller und inhaltlicher Dialog

Die erste Ausstellung im neu renovierten Pavillon Le Corbusier, kuratiert von Arthur Rüegg und Christian Brändle, befasst sich mit der Sammelleidenschaft des Schweizer Architekten und gibt damit Einblick in seinen gestalterischen Kosmos. Originale aus Le Corbusiers Privatsammlung, historische Fotografien, Abgüsse und Malereien als auch Fundstücke aus der Natur wurden zusammengetragen und in einen Dialog gestellt.

Foto: Der Pavillon am Zürichsee (©Museum für Gestaltung)

www.pavillon-le-corbusier.ch

06.05.2019 – 26.01.2020
Krefeld | Haus Esters, Haus Lange

Anders Wohnen

Entwürfe für Haus Lange Haus Esters

Das Projekt „Anders Wohnen" präsentiert alternative Wohn- und Lebensvorstellungen und lenkt den Blick auf das gemeinschaftliche Leben von morgen. In drei Ausstellungen entwerfen sechzehn internationale Künstlerinnen, Designerinnen und Architekt*innen für die Häuser Lange und Esters Wohnkonzepte. Utopie, Mobilität und Dystopie bilden hierbei für die neuen Arbeiten eine thematische Grundlage.

Foto: Haus Esters von außen, (© Kunstmuseen Krefeld/Dirk Rose)

www.kunstmuseenkrefeld.de

18.04.2019 – 29.09.2019
Leipzig | GRASSI Museum für Angewandte Kunst

BAUHAUS_SACHSEN

100 Jahre Bauhaus

Die große Sonderausstellung geht den Sachsen-Kontakten der gefeierten Avantgardeschmiede nach. Das Bauhaus war frühzeitig mit der Messestadt verbunden. Auf diese und auf Werke sächsischer Bauhäusler, aber auch auf Meister wie Kandinsky, Moholy-Nagy oder Klee und ihre Verbindungen in die Region richtet sich ein Fokus der Schau. Auf die andauernde Inspiration des Bauhauses bis heute ein weiterer.

Bild: Erich Mende, Bühnenbildfigur 1930, Foto: ©Thomas Moecker

www.grassimuseum.de

09.04.2019 –
Mailand | Museo del Design Italiano

La Collezione Permanente

1.600 italienische Design-Objekte

Parallel zum Salone del Mobile öffnet am 9. April das Museo del Design Italiano das neue, unter der Leitung von Joseph Grima erarbeitete Ausstellungslayout seiner Sammlung. „Die Triennale ist die natürliche Heimat des italienischen Designs, das allgemein für seine hervorragende Qualität anerkannt ist", erklärt der gebürtige Brite. „Ich möchte Situationen und Umgebungen schaffen, in denen Besucher vertraute Objekte auf neue und unerwartete Weise sehen können, sodass sie frei interpretieren und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen."

Bild: Cactus von Guido Drocco und Franco Mello für Gufram (1972), Foto: ©Gufram

www.triennale.org

07.04.2019 – 05.01.2020
Eisenhüttenstadt | Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR

Sonderausstellung zur Bauhaus-Rezeption

DDR-Design war weit mehr als braune Stern-Radio-Recorder, Dederonküchenschürzen oder Nachttischlampen aus Plaste. So beleuchtet die Ausstellung u.a. die innovative Möbelgestaltung der Deutschen Werkstätten Hellerau. Es wird sichtbar, wie die Gestaltungsprinzipien Funktionalität, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit von Formgestaltern wie etwa Albert Krause auf neue Materialien übertragen wurden. Hierbei spielten Designansätze wie das „offenen Prinzip“ eine Rolle. Auf der anderen Seite verdeutlicht die Schau den widersprüchlichen kulturpolitischen Umgang der DDR mit dem Bauhaus-Erbe: Auf frühe Ansätze zur Wiederbelebung folgen beispielsweise schwere Formalismus-Vorwürfe.

Die nächste Kuratoren*innenführungen Führung findet am 25. August 2019, 14 Uhr statt.

Foto: Moped S 50, entworfen von Lutz Rudolph + Karl Clauss Dietel, 1967 (© Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt)

www.alltagskultur-ddr.de

21.03.2019 – 01.04.2020
Berlin | Kunstgewerbemuseum

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung

Die neue Präsentation der Porzellan- und Fayencensammlung am Kulturforum trägt den Titel der ornamental geprägten Epoche. Im Fokus stehen weiterhin kostbare Objekte des 18. Jahrhunderts aus bekannten deutschen Manufakturen wie Meißen oder Nymphenburg Am Eingang der Ausstellung kann der Besucher nun einen kleinen Abstecher in die Geschichte des weißen Goldes machen und den Unterschied zwischen den preiswerteren Fayencen und echtem Porzellan kennenlernen. Außerdem werden die anspruchsvolle Herstellung beleuchtet und Objekte in ihrem ikonografischem Zusammenhang betrachtet. Porzellanerfinder Johann Friedrich Böttger gebührt natürlich besonderer Dank.

Foto: Die Kaffeetrinkerin - Johann Christian Wilhelm Beyer (© Kunstgewerbemuseum/Saturia Linke)

https://www.smb.museum

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