Termine

12.06.2019 – 08.09.2019
München | Architekturmuseum der TUM

Zugang für Alle

Soziale Infrastrukturen in São Paulo

São Paulo als Megacity wird zunehmend mit architektonischen Infrastrukturen beglückt, die darauf abzielen, die räumliche Enge der Stadt zu vermindern und mehr Möglichkeiten für Kultur- und Sport zu schaffen. Die Ausstellung versammelt nun Gebäude und offene Räume, die öffentlich, halböffentlich oder in Privatbesitz sind und integrative Orte für die Einwohner schaffen. Die präsentierten Objekte aus den 1950Jahren bis heute stammen aus einer Zeit, in der sich die moderne Architektur Brasiliens etablierte. Wie Architektur und Infrastruktur zu einer positiven Stadtentwicklung beitragen können, lässt sich hier gut ablesen.

Foto: Terasse auf dem Dach des SESC (© Ciro Miguel)

www.architekturmuseum.de

05.06.2019 – 10.07.2019
München | Oskar von Miller Forum

Die Bausysteme von Angelo Mangiarotti

Der Architekt Angelo Mangiarotti –Meister der Technologie und Ästhetik des Bauens

Mangiarotti galt als Vorreiter der industriellen Produktion von Bausystemen aus Stahlbeton in puncto Ästhetik der Konstruktion. Der auch künstlerisch begabte Architekt verlieh den baulichen Systemen eine hohe skulpturale Qualität. Er verfocht keine Trennung zwischen dem Architekten als Künstler und dem Bauingenieur als Techniker für die Zukunft des Bauens, was sich auch an mehreren der gezeigten Projekte nachvollziehen lässt. Die umfangreiche Ausstellung beinhaltet sowohl Tafeln mit Fotos, Zeichnungen und Detailskizzen von Projekten als auch Informationen zum Leben und Werk des Ausnahmetalents Angelo Mangiarotti. Noch bis zum 10. Juli.

Foto: Ausschnitt eines Wohngebäudes in Monza, © Archiv Angelo Mangiarotti

www.oskarvonmillerforum.de

26.05.2019 – 01.09.2019
Herford | Marta Herford

Rebellische Pracht

Design-Punk statt Bauhaus

In den 1970ern und 80ern lehnten sich Gestalter*innen zunehmend gegen die Nüchternheit des Funktionalismus auf. Dieser radikalen Bewegung der postmodernen Designgeschichte wird jetzt eine Platform gegeben - als bewusstes Kontrastprogramm zum 100-jährigen Bauhausjubiläum. Erstmalig in dieser Kombination sind in der Ausstellung Möbel, Leuchten und Objekte legendärer Designer wie u.a. Ettore Sottsass, Matteo Thun und Michele De Lucchi zu sehen. Anhand von fünf Kapiteln lassen sich die verschiedenen Entwicklungsstufen dieser Designrevolution anschaulich nachvollziehen.

Foto: Teekanne von Ettore Sottsass, Hersteller: Anthologie Quartett, 1987 (© VG Bild-Kunst/Marcus Schneider)


www.marta-herford.de

24.05.2019 – 05.04.2020
Berlin | Direktorenhaus

Radical Craft

Jahresausstellung

Fast 70 Gestalter und Handwerker werden hier päsentiert, die das Kunsthandwerk in gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen in den Fokus rücken. Zeitgenössisches Produktdesign muss sich auf seine Ursprünge, nämlich auf die experimentellen Vorläufer in der konzeptionellen Kunst und im radikalen Kunsthandwerk, besinnen. Hierbei spielt Qualität als Bedingung für eine umfassende wirtschaftliche und nachhaltige Wende eine zunehmende Rolle. Sowohl Designer als auch Handwerker greifen in die Konsumdebatte mit sinnlich erlebbaren Produkten ein, was die Schau prägnant verdeutlicht.

Foto: Glaskrüge von Jochen Holz (© Direktorenhaus)

www.direktorenhaus.com

24.05.2019 – 29.09.2019
Zürich | Museum für Gestaltung

Das kuratorische Projekt

Unlabel – Mode Jenseits von Kategorien

Woher Modestereotypen wie Blau für Jungs und Rosa für Mädchen kommen und welchen Einfluss sie nehmen, wird in der aktuellen Schau hinterfragt. Gezeigt werden Positionen von Modedesigner*innen, die über die Kategorien männlich/weiblich hinausdenken. Sich mit klassischen Geschlechteridentitäten auseinanderzusetzen, diese zu zerlegen und neu zu schaffen, soll zur Aufgabe des Publikums werden. Studierende der Zürcher Hochschule der Künste konzipierten fünf Ausstellungsprojekte, wovon der Entwurf UNLABEL umgesetzt wurde.

Foto: Jacqueline Loekito, Twin Blazer aus der Kollektion "Papin Madness I", 2018 (© Jaume Illa Bonany)

museum-gestaltung.ch

19.05.2019 – 23.02.2020
Oberhausen | LVR-Industriemuseum

Nützlich & Schön

Produktdesign von 1920 bis 1940

Die Schau im Peter-Behrens-Bau des Museums zeigt, wie sich ab der Zwanziger Jahre unsere gesamte Warenwelt veränderte und diese sich beispielsweise im Laufe der nächsten Dekade deutlich von den Formen und Werkstoffen der Vorkriegsjahre unterscheidet. Über 500 unterschiedliche Gebrauchsgegenstände aus den Bereichen Haushalt, Wohnen, Hygiene, Freizeit, Mobilität, Arbeit und Produktion sind zu sehen. Die Formen und Materialien dieser Gegenstände prägen unser tägliches Leben bis heute.

Foto: Wilhelm Wagenfeld, Glasschalen-Set aus der Serie „Erbach“, 1938. (© VG Bild-Kunst)

industriemuseum.lvr.de

17.05.2019 – 18.08.2019
Hamburg | Kunstgewerbemuseum

Gegen die Unsichtbarkeit

Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Erstmalig werden hier Designerinnen vorgestellt, die im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Die Ausstellung rückt die Künsterlinnen, die trotz Entwurfs- und Lehrtätigkeit, Ausstellungen und Wettbewerbsteilnahmen zunehmend in Vergessenheit gerieten: Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren. Frauen, die gesellschaftliche Muster durchbrachen, mit der Ausübung eines klassischen Männerberufes mehr Selbstbestimmung erlangten und maßgeblich zum Erfolg der noch jungen Werkstätten bei Dresden beitrugen.

Foto: Marie von Geldern-Egmonds Polsterstuhl um 1905/Margarete Junges Schreibtisch, 1905/1906 (© SKD, Robert Vanis)


www.mkg-hamburg.de

11.05.2019 – 17.11.2019
Zürich | Pavillon Le Corbusier

Mon univers

Visueller und inhaltlicher Dialog

Die erste Ausstellung im neu renovierten Pavillon Le Corbusier, kuratiert von Arthur Rüegg und Christian Brändle, befasst sich mit der Sammelleidenschaft des Schweizer Architekten und gibt damit Einblick in seinen gestalterischen Kosmos. Originale aus Le Corbusiers Privatsammlung, historische Fotografien, Abgüsse und Malereien als auch Fundstücke aus der Natur wurden zusammengetragen und in einen Dialog gestellt.

Foto: Der Pavillon am Zürichsee (©Museum für Gestaltung)

www.pavillon-le-corbusier.ch

09.05.2019 – 22.06.2019
Berlin | Architekturgalerie

Heike Hanada: Metamorphosen

Hanada und das Bauhaus-Museum in Weimar

Im Vordergrund steht Hanadas Perspektivwechsel zwischen künstlerischer Einmischung und architektonischer Realität. Archetypische Monumentalität und räumliche Auflösung bilden teilweise Widersprüche, aber sie gehen auch auseinander hervor. Gebautes und nicht Gebautes unterliegen einer Verwandlung. Die Ausstellung zeigt beispielsweise fotografische Momentaufnahmen, in denen strenge Architekturmotive ins Surreale oder Pittoreske aufgelöst werden. Die daraus resultierenden Momente stehen für Hanadas künstlerische Untersuchungen, die sich mit den Eigenschaften von Leere und Raum beschäftigen.

Foto: Bauhaus-Museum Weimar von Heike Hanada, 2019 (© Andrew Alberts)

www.architekturgalerieberlin.de

06.05.2019 – 26.01.2020
Krefeld | Haus Esters, Haus Lange

Anders Wohnen

Entwürfe für Haus Lange Haus Esters

Das Projekt „Anders Wohnen" präsentiert alternative Wohn- und Lebensvorstellungen und lenkt den Blick auf das gemeinschaftliche Leben von morgen. In drei Ausstellungen entwerfen sechzehn internationale Künstlerinnen, Designerinnen und Architekt*innen für die Häuser Lange und Esters Wohnkonzepte. Utopie, Mobilität und Dystopie bilden hierbei für die neuen Arbeiten eine thematische Grundlage.

Foto: Haus Esters von außen, (© Kunstmuseen Krefeld/Dirk Rose)

www.kunstmuseenkrefeld.de

02.05.2019 – 22.06.2019
Köln | artothek

Ani Schulze - 7 Follies

Sieben Verrücktheiten

In der raumgreifenden Installation 7 Follies von Ani Schulze formen sich einzelne Skulpturen und Materialien zu einem Gesamtbild. Dieses wiederum wirft Fragen zur Stabilität der materiellen und virtuellen Welt auf. Die Fließbandkonstruktion erstreckt sich mit ihrem Materialmix aus Gittern, textilen Formen und Keramiken durch den kompletten Raum und verkörpert durch unterschiedliche Stoffe und Techniken einen Keislauf. Schulze, Baujahr 1982, studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main, an der Glasgow School of Arts sowie an den Kunstakademien Düsseldorf und Karlsruhe.

Foto: Ani Schulze 7 Follies, 2018 (© A.Schulze/artothek)

www.museenkoeln.de

26.04.2019 – 15.09.2019
London | Designmuseum

Stanley Kubrick

The Exhibition

Anlässlich des 20. Todestages von Stanley Kubrick widmet sich die Schau dem großen Regisseur und seiner einzigartigen Herangehensweise des Filmemachens. In der Ausstellung mitzuerleben sind wahre ikonische Szenen. Auch lässt sich unbekanntes Material aus seinen genreprägenden Filmen, darunter "The „Shining", „2001: Eine Weltraum-Odyssee", „Full Metal Jacket" und „A Clockwork Orange", entdecken. Kubrick gelang es, sich mit jeder Geschichte, die er erzählte, neu zu erfinden. Dem amerikanischen Filmemacher, der unvergessliche Welten schuf, kann man bis Mitte September nachspüren.

Foto: Szene aus Kubricks „2001: A Space Odyssey“, © Warner Bros. Entertainment Inc.

designmuseum.org

18.04.2019 – 29.09.2019
Leipzig | GRASSI Museum für Angewandte Kunst

BAUHAUS_SACHSEN

100 Jahre Bauhaus

Die große Sonderausstellung geht den Sachsen-Kontakten der gefeierten Avantgardeschmiede nach. Das Bauhaus war frühzeitig mit der Messestadt verbunden. Auf diese und auf Werke sächsischer Bauhäusler, aber auch auf Meister wie Kandinsky, Moholy-Nagy oder Klee und ihre Verbindungen in die Region richtet sich ein Fokus der Schau. Auf die andauernde Inspiration des Bauhauses bis heute ein weiterer.

Bild: Erich Mende, Bühnenbildfigur 1930, Foto: ©Thomas Moecker

www.grassimuseum.de

09.04.2019 –
Mailand | Museo del Design Italiano

La Collezione Permanente

1.600 italienische Design-Objekte

Parallel zum Salone del Mobile öffnet am 9. April das Museo del Design Italiano das neue, unter der Leitung von Joseph Grima erarbeitete Ausstellungslayout seiner Sammlung. „Die Triennale ist die natürliche Heimat des italienischen Designs, das allgemein für seine hervorragende Qualität anerkannt ist", erklärt der gebürtige Brite. „Ich möchte Situationen und Umgebungen schaffen, in denen Besucher vertraute Objekte auf neue und unerwartete Weise sehen können, sodass sie frei interpretieren und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen."

Bild: Cactus von Guido Drocco und Franco Mello für Gufram (1972), Foto: ©Gufram

www.triennale.org

07.04.2019 – 05.01.2020
Eisenhüttenstadt | Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR

Sonderausstellung zur Bauhaus-Rezeption

DDR-Design war weit mehr als braune Stern-Radio-Recorder, Dederonküchenschürzen oder Nachttischlampen aus Plaste. So beleuchtet die Ausstellung u.a. die innovative Möbelgestaltung der Deutschen Werkstätten Hellerau. Es wird sichtbar, wie die Gestaltungsprinzipien Funktionalität, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit von Formgestaltern wie etwa Albert Krause auf neue Materialien übertragen wurden. Hierbei spielten Designansätze wie das „offenen Prinzip“ eine Rolle. Auf der anderen Seite verdeutlicht die Schau den widersprüchlichen kulturpolitischen Umgang der DDR mit dem Bauhaus-Erbe: Auf frühe Ansätze zur Wiederbelebung folgen beispielsweise schwere Formalismus-Vorwürfe.

Foto: Moped S 50, entworfen von Lutz Rudolph + Karl Clauss Dietel, 1967 (© Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt)

www.alltagskultur-ddr.de

23.03.2019 – 18.08.2019
Frankfurt am Main | DAM

Neuer Mensch, Neue Wohnung

Die Bauten des Neuen Frankfurt 1925-1933

Als Beitrag zum Bauhaus-Jubiläum zeigt das DAM zahlreiche Wohnbauprojekte des Neuen Frankfurt, die in den Zwanzigerjahren der Stadt weltweit den Ruf als Hochburg der Moderne bescherten und die Architektur und den Städtebau für Jahrzehnte prägen sollten. Die Ausstellung ist Teil einer Initiative des Deutschen Architekturmuseums, des Historischen Museums Frankfurt, des Museum Angewandte Kunst mit dem Forum Neues Frankfurt, um das von dem Architekten Ernst May initiierte Wohnprogramm zu bedenken. Bis 18. August.

Bild: Innenhof des Wohnblocks an der Bruchfeldstraße (um 1930), Copyright: DAF, Bestand Grünflächenamt

www.dam-online.de

22.03.2019 – 16.06.2019
Berlin | Gropius Bau

And Berlin Will Always Need You

Kunst & Handwerk

Die Ausstellung erhebt eine Liedzeile von Dorothy Iannone, die diese wiederum ihrer Freundin widmete zu ihrem Titel. „And Berlin will always need you" präsentiert Kunst, Handwerk und Konzept made in Berlin und will auf die Bedeutung manueller Arbeitsprozesse hinweisen. Alle Besucher sind eingeladen, sich mit dem Handwerk in der zeitgenössischen Kunstszene Berlins auseinanderzusetzen.

Bild: Antje Majewski, "Panier de Poulet", 2017 © Janusz Piszczatowski

berlinerfestspiele.de

21.03.2019 – 01.04.2020
Berlin | Kunstgewerbemuseum

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung

Die neue Präsentation der Porzellan- und Fayencensammlung am Kulturforum trägt den Titel der ornamental geprägten Epoche. Im Fokus stehen weiterhin kostbare Objekte des 18. Jahrhunderts aus bekannten deutschen Manufakturen wie Meißen oder Nymphenburg Am Eingang der Ausstellung kann der Besucher nun einen kleinen Abstecher in die Geschichte des weißen Goldes machen und den Unterschied zwischen den preiswerteren Fayencen und echtem Porzellan kennenlernen. Außerdem werden die anspruchsvolle Herstellung beleuchtet und Objekte in ihrem ikonografischem Zusammenhang betrachtet. Porzellanerfinder Johann Friedrich Böttger gebührt natürlich besonderer Dank.

Foto: Die Kaffeetrinkerin - Johann Christian Wilhelm Beyer (© Kunstgewerbemuseum/Saturia Linke)

https://www.smb.museum

08.03.2019 – 28.07.2019
München | Haus der Kunst

El Anatsui. Triumphant Scale

Die Arbeiten des Künstlers El Anatsui

Die umfangreichste Schau des Werkes von El Anatsui - 1944 in Ghana geboren - ist in München zu sehen und zeigt zentrale Werke aus fünf Jahrzehnten künstlerischen Schaffens. Im Mittelpunkt stehen die typischen Arbeiten aus Flaschenverschlüssen, Werke von beeindruckender Präsenz und in bunten Farben der letzten zwei Jahrezehnte. Zusätzlich werden auch die weniger bekannten Holzskulpturen und Wandreliefs, Keramikskulpturen aus den 1970ern und Zeichnungen, Drucke, Skizzenbücher präsentiert.

Foto: Stressed World, 2011 (© El Anatsui. Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York)


www.hausderkunst.de

01.03.2019 – 01.09.2019
Mailand | La Triennale di Milano

Broken Nature

Design Takes on Human Survival

Großer Auftrieb in Mailand. Am 1. März eröffnet die XXII. Triennale unter dem Titel Broken Nature, kuratiert von Paola Antonelli. „Als kognitiver, pragmatischer und politischer Vermittler kann Design ein mächtiges Werkzeug sein, um Reparaturen vorzunehmen“, gibt die MoMA-Designchefin die Losung vor. Die Hauptausstellung wird von 22 Länderbeiträgen ergänzt, darunter neben Deutschland, Österreich und Frankreich auch Kuba.

Bild: Stephan Bogner, Philipp Schmitt und Jonas Voigt, Raising Robotic Natives, Bottle Feeder. 2016. Foto: Courtesy of the designers

www.triennale.org

22.02.2019 – 30.06.2019
Aachen | Ludwig Forum Aachen

Die Lust der Täuschung

Von antiker Kunst zur Virtual Reality

Die Ausstellung Lust der Täuschung im Ludwig Forum Aachen beschäftigt sich mit den ästhetischen Spielformen von Illusion und Simulation. In Zeiten von Fake News, alternativen Realitäten und einer allgemeinen Verunsicherung unserer Realitätsvorstellung soll die Schau mit rund 100 Werken aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Video, Augmented und Virtual Reality sowie Design zum aktuellen Diskurs anregen. Bis 30. Juni.

Bild: Toast VR (Richard Eastes, Toni Eastes, Daniel Todorov), Richie’s Plank Experience, 2017, Virtual Reality/Unity3D/HTC Vive/Sensor/Kabelmanagement/Holzplanke, Besitz der Künstler © Toast VR

www.ludwigforum.de

22.02.2019 – 19.05.2019
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Anton Lorenz

Von der Avantgarde zur Industrie

Im großen Bauhaus-Jahr schauen wir auf die berühmten Gestalter und ihre Entwürfe. Doch genauso wichtig waren die Personen hinter den Kulissen. Ein nur wenig bekannter Name ist Anton Lorenz (1891-1964), dem das Schaudepot auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein ab kommenden Freitag eine Ausstellung widmet. Der ursprünglich als Geschichts- und Geographielehrer ausgebildete Ungar war Unternehmer und Patentspezialist, dem viele Stahlrohrklassiker ihre Produktion verdanken. Bereits ab den Zwanzigerjahren griff er selbst zum Zeichenstift und entwarf eigene Möbelkreationen.

Bild: Montage des Barcaloafer, circa 1947 © Vitra Design Museum, Nachlass Anton Lorenz

www.design-museum.de

Das Online-Magazin für Designprofessionals und Enthusiasten.