Termine

15.12.2019 – 26.04.2020
Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Sagmeister & Walsh: Beauty

Das Wesen der Schönheit

Stefan Sagmeister, fast schon Ikone des Grafikdesigns, stellt in der Aussstellung gemeinsam mit Jessica Walsh ein ganz persönliches Plädoyer für die Lust am Schönen vor. Der im 20. und 21. Jahrhundert überwiegend negativen Besetzung der Schönheit innerhalb der Designdebatte stetz das Künstlerduo fundierte Argumente entgegen und rückt Schönheit in den Mittelpunkt ansprechender Gestaltung. Interaktive und multimediale Installationen sorgen für eine sinnliche Reise in den Kosmos des Schönen.
Eröffnung: Sonntag, 15. Dezember, 11 Uhr

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12.12.2019 – 09.05.2020
Holon | Design Museum Holon - DMH

State of Extremes

Zum 10-jährigen Jubiläum

Mit der Schau wird eine große Ausstellung zeitgenössischen Designs präsentiert, die die sozialen, technologischen und sozialen Aspekte der Branche untersucht. Umweltkrisen bestimmen zunehmend unseren aktuellen Zustand der Extreme. Wie Design als vermittelnde, moderierende und heilende Kraft wirken kann, soll hier deutlich werden. Organisiert von DMH Chefkuratorin Maya Dvash umfasst die Ausstellung über 70 Werke internationaler und israelischer Künstlern, Designer und Studios. Sie ist in fünf thematische Kategorien gegliedert, die die Mechanismen und Prozesse veranschaulichen, die Extreme durch Installationen, Objekte und konzeptionelle Videos antreibt: Extremer, Polarization, Spiraling, New Normal, Extreme Lab.

Foto: Jun Kamei, Amphibio aus der Kategorie New Normal, 2018 (© Jukan Tateis)

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07.12.2019 – 29.03.2020
Wolfsburg | Kunstmuseum Wolfsburg

Ryoji Ikeda: data-verse

4K-Projektion

Einen der weltweit bedeutendsten Sound- und Medienkünstler hat sich das Kunstmuseum WOB eingeladen: Den in Japan geborenen und Paris arbeitenden Ryoji Ikeda. Seine meist großformatigen Licht- und Klanginstallationen haben bereits vielfach für Begeisterung gesorgt. Ikedas Werke machen digitale Universen visuell und akustisch erlebbar und reflektieren die fortschreitende Informationsverarbeitung unserer Gesellschaft. In der Schau werden erstmals zwei neue großformatige Projektionen, die eigens für das Museum hergestellt werden, zu sehen sein. Vernissage am 6. Dezember, 19 Uhr.

Foto: DATA-VERSE 2019 (© Courtesy of the Artist and Audemars Piguet/Julien Gremaud)


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07.12.2019 – 03.05.2020
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Typologie. Eine Studie zu Alltagsdingen

Designkollektiv Collections Typologie

Wodurch Gegenstände unseres Alltags geformt und verändert werden, hinterfragte das französische Designkollektiv "Collections Typologie". Unter die Lupe wurden dabei Geschichte, Herstellung und Formensprache von z.B. Weinflaschen, Korken oder Boule-Spiel-Kugeln genommen. Die Schau stellt nun die Ergebnisse dieser Recherchen und die aktuelle Arbeit zur Obst- und Gemüsekiste vor. Der Besucher soll angeregt werden, seine Beziehung zu Alltagsgegenständen, besonders hinsichtlich Ressourcenverbrauchs und Lebensgewohnheiten, zu überdenken.
Eröffnung: Freitag, 6. Dezember 2019, 18 Uhr

Foto: Collections Typologie, Studie zur Obst- und Gemüsekiste, 2019 (© Collections Typologie)


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26.11.2019 – 30.03.2020
Lomé | Palais de Lomé

Hommage an Kossi Aguessy

Infinity

Die Ausstellung präsentiert in neu eröffneten Palais de Lomé das sinnbildliche Werk des Journalisten Harry Roselmack und des togolesischen Designers Kossi Aguessy. In dem eigens zur für die Schau gedrehten Kurzfilm kommen Zeungen wie Roselmack oder der britische Designer Ross Lovegrove zu Wort, die die brillante aber zu kurze Karriere Aguessys skizzieren. Der Industriedesigner starb 2017 im Alter von nur 40 Jahren. Seine Arbeit wurde von den größten internationalen Institutionen anerkannt und sind unter anderem im MoMA oder im Centre Georges Pompidou vertreten.

Foto: Marmorstuhl von Kossi Aguessy (© Galerie Vallo)

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23.11.2019 – 19.04.2020
London | Victoria and Albert Museum

Cars: Accelerating The Modern World

Autos und die moderne Welt

Das Auto ist aus der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Während die Produktion zunehmend in Richtung Elektrovehikel geht, ist das Design nur bedingt innovativ. Diese Ausstellung beschäftigt sich mit der Rolle des Autos bei der Gestaltung der Welt. In seiner kurzen, 130-jährigen Geschichte hat sich der fahrbahre Untersatz zu einer der beliebtesten, umstrittensten und einflussreichsten Erfindungen der Welt entwickelt. Die Fertigung wurde revolutioniert. Und die Art und Weise, wie wir uns bewegen, wurde durch das Auto ebenso wie unsere Städte, Umwelt und Wirtschaft einer Veränderung unterzogen.

Foto: Lowrider Convention in Los Angeles, 2019 (© Nathanael Turner)

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20.11.2019 – 17.05.2020
Wien | MAK – Museum für angewandte Kunst

OTTO PRUTSCHER

Allgestalter der Wiener Moderne

Die Ausstellung veranschaulicht, wie bedeutdend Prutscher als Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund – für die Entwicklung der Wiener Moderne war. Ausgewählte Beispiele aus seinem Werk dokumentieren seine einflussreiche Rolle als Entwerfer für die renommiertesten Kunstgewerbefirmen seiner Zeit. Prutschers Entwürfe wurden von mehr als 200 Unternehmen umgesetzt. Für Thonet, Loetz Witwe und Wienerberger war er künstlerischer Berater. Die Schau bietet mit fast 200 Entwürfen einen Überblick über das komplexe Schaffen des Multitalents.
Foto: Ausschnitt von Kamintüren für die Wohnung Jakob Nowak, um 1920 (© Otto Prutscher/Peter Kainz)

www.mak.at

14.11.2019 – 16.01.2020
Berlin | O&O Depot

Syd Mead

Future Cities

Dieses Jahr trifft Fiktion auf Gegenwart: Der 1982 entstandene Film „Blade Runner“ spielt nämlich im November 2019. Der Kult-Klassiker von Ridley Scott ist vor allem für seine dystopische Filmkulisse im apokalyptischen Los Angeles bekannt. Hinter dem Setting stecken die Visionen des Künstlers und Designers Syd Mead, der viele weitere utopische Filmwelten, beispielsweise für „Star Trek“, „Tron“ oder „Aliens“ entwarf, aber auch Entwürfe für Ford, Chrysler und Sony beisteuerte. In der Ausstellung Syd Mead – Future Cities im O&O Depot, der Galerie des Architekturbüros O&O Baukunst in Berlin, werden erstmals deutschlandweit Zeichnungen und Gouachen des US-Amerikaners mit Fokus auf urbane Räume gezeigt. Neben 33 Originalen wird auch ein Dokumentarfilm über seine Werke und Inspiration zu sehen sein. Das Ausstellungskonzept stammt von Boris Hars-Tschachotin, Experte für Production Design im Film und Regisseur.

Bild: Future Urban Architecture, © Syd Mead 1979

www.ortner-ortner.com

09.11.2019 – 11.10.2020
Leipzig | Grassi Museum für angewandte Kunst

SPITZEN DES ART DÉCO.

Porzellan im Zackenstil

Die Ausstellung wartet mit hererausragenden Porzellanen des Art déco auf. In den 400 Exponaten mit extravagante Formen und intensiver Farbigkeit durchdringen sich ornamentale Dekore und strenge Geometrie. Immer wieder trifft man auf den Zackenstil mit seinen spitzwinkligen markanten Formen, der auch die Innenarchitektur der Pfeilerhalle des Museums prägte. Zwischen den Vitrinenobjekten und dem Raum entsteht dadurch eine einzigartige Zwiesprache. Art déco-Dosen, Gedecke, Vasen, Schalen und Figuren aus kleinen und großen Manufakturen werden ab Samstag präsentiert.

www.grassimak.de

09.11.2019 – 23.02.2020
London | Design Museum

Moving to Mars

Mission zum Mars

In der Ausstellung lässt sich in die unberührte Schönheit der Landschaft eintauchen. Wie ein Umdenken im Alltag für eine abfallfreie und energiebetriebene Zivilisation der nächsten Generationen auf der Erde helfen kann, steht im Fokus. Präsentiert werden etwa 200 Objekte, darunter Beiträge von der NASA, der Europäischen Weltraumorganisation und SpaceX; die Gewinner der 3D-Printed Mars Habitat Challenge, AI SpaceFactory; Roboterbauer von Foster & Partners; das erste nachhaltige Stadtdesign für Mars, Mars City Design; den ersten Raumanzug für die Marsoberfläche; Christopher Raeburns neue Modekollektion inspiriert vom roten Planeten und vieles mehr.

Foto: NASA. Skylab crew, 1973 (© designmuseum.org)

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03.11.2019 – 12.01.2020
Berlin | Museum für Kommunikation

Best Brands & Communication Design.

Red Dot Winners Selection 2019

Erstmals konnten in diesem Jahr auch Marken teilnehmen, die über verschiedene Kanäle hinweg ein beständiges Bild ihrer selbst zeichnen. Die Einreichungen spannen einen Bogen von Autos, Möbeln und Elektronik im Bereich „Brands“ bis hin zu Werbung, Poster und Illustrationen in der Sparte „Communication Design“. Gutes Design, Kreativität und Markenkommunikation bilden die Voraussetzungen, um das Red Dot-Qualitätssiegel zu erhalten. In der Schau ist eine Auswahl der Preisträger zu sehen wie z. B. die digitale Kampagne des Vienna Tourist Boards von SERVICEPLAN GERMANY. Damit sollten Interessierte auf die EuroPride in Wien eingestimmt werden. Im Zentrum der Aktion steht der sogenannte „Pride Skill“ – ein Tool, das die Vernetzung zwischen Alexa und Siri möglich macht.
Führung mit Red Dot-CEO Professor Dr. Peter Zec am 17. Dezember 2019, 17.30 Uhr.

Foto: The Wedding of Alexa and Siri

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26.10.2019 – 23.02.2020
Weil am Rhein | Vitra Schaudepot

After the Wall

Design seit 1989

30 Jahre nach Eröffnung des Vitra Schaudepot wird nun in der Ausstellung »After the Wall. Design seit 1989« die Entwicklung des Designs in den vergangenen drei Jahrzehnten beleuchtet. Besonders im Fokus steht der Einfluss technischer, kultureller und soziopolitischer Umbrüche. Schlüsselwerke aus den Bereichen Grafik sowie Produkt- und Möbeldesign werden präsentiert, darunter Entwürfe von Jasper Morrison, Philippe Starck, Hella Jongerius, Muji oder IKEA. Aber auch aktuelle Entwürfe junger zeitgenössischer Designer, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Konsum, Technologie und Ressourcen beitragen wollen, sind zu sehen. Eröffnung: 25. Oktober 2019 um 18:30 Uhr

Foto: Philippe Starck Zitronenpresse/IKEA Tasche von Knut und Marianne Hagberg(© Alessi/IKEA)


www.design-museum.de

25.10.2019 – 12.01.2020
Berlin | Kunstbibliothek

Hansjörg Mayer.

Typoems und Künstlerbücher

Der in Stuttgart geborenen Mayer wurde mit seinen drucktechnischen Experimenten und seiner edition zu einer zentralen Gestalt der Konkreten Poesie und der Kunst der 1960er Jahre. Die Ausstellung vereit die Vielfalt und künstlerische Eigensinnigkeit des Verlags, von seinen ersten typographischen Arbeiten, die Mayer typoems nannte, der internationalen Ausstrahlung der Konkreten Poesie von Schwaben bis nach São Paolo, bis zu den experimentellen Künstlerbüchern von Dieter Roth und dokumentiert die breite Schaffenspalette des inzwischen 76jährigen Druckers, Lehrers und Verlegers.

Foto: alphabetenquadrate (rot 26), 1966, edition rot (© Hansjörg Mayer)

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24.10.2019 – 01.03.2020
Berlin | Bröhan-Museum

Nordic Design. Die Antwort auf Bauhaus

Weg der Moderne

Die Ausstellung setzt sich mit dem skandinavische Weg der Moderne auseinander, der sich in der Reflektion mit der deutschen Moderne und dem Bauhaus vollzog. Im Vordergrund einer eigenständigen Interpretation des Funktionalismus stand dort eher die maßgeschneiderte Lösung für eine Aufgabe. Der skandinavische Funktionalismus wurde so zur identitätsstiftenden Konstante jener Nationen. Vom finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto über den Vater des schwedischen Funktionalismus Sven Markelius und die dänischen Designer Hans J. Wegner und Arne Jacobsen liegt der Schwerpunkt der Schau auf den 50er und 60er Jahren. Gezeigt werden rund 150 Werke – Möbel, Grafik, Glas, Textilien.
Eröffnung: 23. Oktober 2019, 19 Uhr

Foto: Hängeleuchte „Spiral“Entwurf" 1942 (©Poul Henningsen/Louis Poulsen)

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17.10.2019 – 19.01.2020
München | Pinakothek der Moderne

Balkrishna Doshi

Architektur für den Menschen

Balkrishna V. Doshi zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Seit den 1950er-Jahren hat er mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. Sowohl seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte als auch sein großes Engagement im Bildungsbereich machten den frisch gebackenen Prizker-Preisträger bekannt. Doshis Gesamtwerk wird anhand von Originalzeichnungen, Architekturmodellen, Plänen, Malereien, Fotografien, Filmen und begehbaren Rauminstallationen in dieser Retrospektive gezeigt.

Foto: Balkrishna Doshis Fassadenskizze: "Aranya Low Cost Housing for Indore Development Authority" Indore, 1989 (©Vastushilpa Foundation/Ahmedabad)

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17.10.2019 – 09.02.2020
London | Modern Tate

Nam June Paik

Erste zentrale Einzelausstellung

Dem koreanischeen Künstler Nam June Paik - bekannt für seinen couragierten Einsatz neuer Technologien - ist eine Ausstellung in der Tate gewidmet. Neben frühen Kompositionen und Performances, Video- und Großfernsehinstallationen werden auch Satellitenvideos gezeigt. Die Exposition of Music - Electronic Television wird neu inszeniert und mit der Installation Sistine Chapel verschmelzen. Im Mittelpunkt der Show stehen wichtige kreative Partnerschaften mit dem gefeierten Komponisten John Cage, dem Choreografen Merce Cunningham und Joseph Beuys.

Nam June Paik and Shigeko Kubota Courtesy of Electronic Arts Intermix (EAI), New York and the Estate of Nam June Paik

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12.10.2019 – 05.05.2020
Groningen | Groninger Museum

Mondo Mendini

Die Welt des Alessandro Mendini

Alessandro Mendini selbst entwarf das Groninger Museum. Kurz vor seinem Tod im Februar 2019 kombiniert der Meister des italienischen Designs eigene fantasievolle Entwürfe mit Arbeiten zahlreicher moderner Designer. Die Ausstellung präsentiert nun u. a. eine Riesenversion seines Kitschsessels Poltrona di Proust aus der Fondation Cartier. Dazu gesellen sich Arbeiten von Signac, Kandinsky, Matisse über Schlemmer und Gerrit Rietveld bis hin zu Objekten italienischer Designer wie Ponti und De Lucchi. Mendini, dem Fantasie stets wichtiger als Funktionalität war, schuf seine poetischen Kreationen bis ins hohe Alter.

Foto: Alessandro Mendini (© Carlo Lavatori/Alessandro Mendini Archive)

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28.09.2019 – 19.01.2020
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Objekte der Begierde

Surrealismus und Design 1924 – heute

Der Surrealismus zählt zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In den Bildwelten dieses Stils hatten Alltagsobjekte eine zentrale Bedeutung, sie wurden häufig verfremdet oder zu sonderbaren Zwitterwesen zusammengesetzt. So entstanden einige Schlüsselwerke moderner Kunst wie beispielsweise Marcel Duchamps "Fahrrad-Rad" (1913) oder Salvador Dalís "Hummertelefon" (1936). Doch der Surrealismus gab auch dem Design wichtige Impulse. In der Ausstellung wird dieser Dialog untersucht und gezeigt, wie stark der Surrealismus das Design von Möbeln bis hin zur Grafik, Mode und Film der letzten 100 Jahre beeinflusste. Faszinierende Parallelen und Querbezüge treten deutlich zutage.

Foto: Anlehnung an Sofa Bocca von Studio65, (© Vitra Design Museum/Jürgen HANS)

www.design-museum.de

27.09.2019 – 02.08.2020
Berlin | Museum Europäischer Kulturen

Fast Fashion

Die Schattenseiten der Mode

Die Ausstellung beleuchtet auf kritische Art und Weise die Folgen des Modekonsums für Produzent*innen und Umwelt. Besucher*innen werden aufgefordert, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren. Desweiteren steht die Berliner Slow-Fashion-Szene im Fokus: Hier gibt es inzwischen zahlreiche innovativen Ideen, wie Mode nachhaltig produziert und genutzt werden und gleichzeitig Spaß machen kann. Ein kreatives Veranstaltungsprogramm mit Repair-Cafés und Workshops komplettiert die Ausstellung.

Foto: Kinderkleid (1943-1970) und aus Stoffresten genähtes Kleid (um 1930) (© SMB, Museum Europäischer Kulturen/Christian Krug)

www.smb.museum

25.09.2019 – 12.01.2020
Rüsselsheim | Opelvillen Rüsselsheim

Geraldo de Barros. Unilabor

Möbel und Fotografien

Die Ausstellung präsentiert erstmals das brasilianische Unilabor unter der Federführung des Künstlers Geraldo de Barros. In den 1950er-Jahren studierte er an der Ulmer Hochschule Design. Zurück in Brasilien wurde er 1954 Mitbegründer des sogenannten Unilabors zur Möbelherstellung. Unilabor sollte nicht nur Gestaltungsrichtlinien des Bauhauses fortführen, sondern auch als Arbeitsgemeinschaft einer sozialen Ausrichtung folgen. Original Unilabor-Möbel und Fotografien der Serie „Fotoformas“ aus den 1950er-Jahren sind nun in der Schau zu sehen.

Foto: Geraldo de Barros Frisiertisch, Unilabor, 1957, (© SIDE GALLERY/Josep Plaja Borrell)

www.opelvillen.de

19.09.2019 – 08.12.2019
Porto und Matosinhos | verschiedene Locations

Porto Design Biennial

Post Millennium Tension

Die Porto Design Biennale will das Denken und Handeln im Design fördern, revitalisieren und internationalisieren. Unter dem Thema „Post Millennium Tension" schlägt die erste Ausgabe eine umfassende Reflexion über aufkommende Transformationen vor, die das neue Jahrtausend und den Platz des Designs in diesem Rahmen des Wandels markieren.

Foto: Renato Cruz Santos / Porto Design Biennale

portodesignbiennale.pt

19.09.2019 – 05.01.2020
Chicago | Chicago Cultural Center und andere Orte

Architekturbiennale in Chicago

... and other such stories

Die Architekturbiennale in Chicago fand 2015 zum ersten Mal statt. Im September wird eine neue Ausgabe eröffnet. Dabei ist der Fokus auf vier Schwerpunkte gelegt: "No Land Beyond", wo Projekte mit einem indigenen Natur- und Landschaftszugang präsentiert werden. "Appearance and Erasures" thematisiert den Bau von Denkmälern für kontroverse Ereignisse. Und um die Grundrechte in der Architektur soll es sowohl in "Rights and Reclamations" als auch "Common Ground" gehen. Kuratorin der diesjährigen Ausgabe ist die Geisteswissenschaftlerin Yesomi Umolu.

Foto: Chicago Cultural Center (©Victor Grigas)

www.chicagoarchitecturebiennial.org

14.09.2019 – 02.02.2020
Berlin | Museum Berggruen

Pablo Picasso x Thomas Scheibitz

Zeichen Bühne Lexikon

Kurator Joachim Jäger konnte mit dem in Sachsen geborenen Thomas Scheibitz einen der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart für die Schau gewinnen. Der Maler und Bildhauer ist spätestens seit seinem Auftritt 2005 auf der Biennale in Venedig bekannt, wo er den Deutschen Pavillion gestaltete. Gegenüber steht das Jahrhundertgenie Pablo Picasso, der als Kubist in der Malerei des vergangenen Jahrhunderts für Wirbel sorgte. Die Doppelausstellung soll nun keine Konfrontation, sondern eine Art ebenbürtige Begegnung darstellen und einen Bogen von der Klassischen Moderne in die Kunst der Gegenwart schlagen.

Foto: Pablo Picasso: Violine, 1912/Thomas Scheibitz: Festival, 2009 (©Scheibitz/Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn)


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13.09.2019 – 08.03.2020
Köln | Museum für Angewandte Kunst

Norman Seeff: The Look of Sound

Von Ray Charles bis Frank Zappa

Norman Seeff *1939 zählt zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA. Gleich mit seinem ersten Auftrag für das Album „Stage Fright“ von The Band schaffte er seinen Durchbruch. Die Ausstellung versammelt nun originale Vintage Prints, Entwürfe und Collagen von Musiklegenden wie Patti Smith oder Frank Zappa. Seefs Bilder fangen die Künstler*innen in privater Sphäre ein, ohne voyeristisch zu wirken und gewähren einen präzisen Einblick in die Bild- und Musikkultur der 1960er- bis 1980er-Jahre.

Foto: Ray Charles, 1985 (© Norman Seeff)

museenkoeln.de

12.09.2019 – 06.04.2020
Berlin | Berlinische Galerie

Bettina Pousttchi

In Recent Years

Pousttchi, Jahrgang 71, untersucht die Rolle der Fotografie im digitalen Zeitalter als auch das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte. Ihre fotografischen Arbeiten bedecken zum Teil ganze Häuserfassaden und beziehen sich auf den geschichtlichen Aspekt des Ortes. In der Schau werden ausgewählte Skulpturen wie transformiertes Stadtmobilar und eine über acht Jahre hinweg zur gleichen Zeit aufgenommene Fotoserie präsentiert.

Foto: Echo von 2009/2010 - 970 Papierposter auf der Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin (©ettina Pousttchi)

www.berlinischegalerie.de

12.09.2019 – 19.01.2020
Den Bosch | Design Museum Den Bosch

Design des Dritten Reiches

75 Jahre Befreiung von Den Bosch

Die Ausstellung will die Widersprüche, die den Nationalsozialismus kennzeichnen anhand einer Vielzahl an Objekten aus niederländischen und deutschen Museen in den Fokus rücken. So sind beispielsweise architektonische Elemente und Möbel aus der Reichskanzlei zu sehen, die verdeutlichen, wie die Nazis das klassische Design zur Machtdemonstration nutzten. Aber auch ein original Volkwagen Käfer, von dem nur ca. 600 für die Bevölkerung gebaut wurden, der Rest ging an die Front. Begleitet wird die Schau durch ein öffentliches Programm, das Information, Reflexion und Analyse bietet.

Foto: Bund deutscher Mädchen-Formation beim Reichsparteitag 1938 (© Hugo Jaeger/Getty-Images)

designmuseum.nl

09.09.2019 – 31.12.2020
Dessau | Bauhaus Museum Dessau

Versuchsstätte Bauhaus

Die Sammlung

Die Eröffnung des Bauhaus Museum Dessau am 8. September stellt einen der Höhepunkte des Jubiläumsjahres dar. In den neuen, vom spanischen Architekturkollektiv Addenda geplanten Räumlichkeiten wird erstmals eine umfassende Präsentation der Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau zu sehen sein. Anhand originaler Möbel, Leuchten, Textilien und Werk der bildenden Kunst erzählt die Ausstellung „Versuchsstätte Bauhaus", wie die Ideen der Bauhäusler zu selbstverständlichen Objekten unseres heutigen Alltags geworden sind. In thematischen Kapiteln erfährt der Besucher, wie das dortige Lehren, Gestalten und Bauen der Verbesserung und Gestaltung der Gesellschaft dienen sollte. Alltag, Klassen und Werkstätten, Lehrer und Schüler werden durch Skizzen, Fotos, Kunstwerke und Werkstattprodukte im Museum lebendig.

Foto: Bauhaus Museum Dessau (©BMD Architektur Stadtpark)

www.bauhaus-dessau.de

06.09.2019 – 09.02.2020
Köln | Photographische Sammlung

Boris Becker – Hochbunker

Photographien von Architekturen und Artefakten

Boris Becker studierte an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Bernd Becher. Bereits zu dieser Zeit nahem er erste Bunker auf. In der umfangreichen Werkschau werden nun Fotografien aus über 45 deutschen Städten präsentirt. Vorwiegend konzentrierte sich Becker auf Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die ab 1940 erbaut wurden und dem Zivilschutz dienten. Dabei traf er im Zuge seiner fotografischen Recherchen nicht nur auf eine hohe Anzahl solcher Bauwerke, sondern auch auf eine Menge bemerkenswerter Bauweisen. Außerdem beschäftigt den 58jährigen die Frage, inwiefern die visuelle Wahrnehmung vom subjektiven Standpunkt und äußeren Faktoren beeinflusst wird.

Foto: Hamburg, Marckmannstraße, 1986 (© Boris Becker/VG Bild-Kunst)

www.photographie-sk-kultur.de

06.09.2019 – 27.01.2020
Berlin | Berlinische Galerie

original bauhaus

Die Jubiläumsausstellung

Zum runden Jubiläum der berühmten Schule präsentiert „original bauhaus“ bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten. Zu sehen ist sowohl Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs als auch besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Erbe der berühmten Schule neu betrachten. Ausgehend von 14 Schlüsselobjekten beleuchtet die Schau 14 Fälle, wie beispielsweise die Sitzende im Stahlrohrsessel von Marcel Breuer zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses wurde. Die Ausstellung zeigt, wie unzertrennlich Unikat und Serie, Remake und Original in der Geschichte des Bauhauses verbunden sind.

Foto: Sitzende mit Bühnenmaske im Stahlrohrsessel von Marcel Breuer (© Erich Consemüller/Stephan Consemüller/Bauhaus-Archiv Berlin)

www.berlinischegalerie.de

01.09.2019 – 05.01.2020
Aargau | Aargauer Kunsthaus

MASKE In der Kunst der Gegenwart

Diagnose und Neubewertung

In der bildenden Kunst hat die Maske, beispielsweise afrikanischen und ozeanischen Stils, eine lange Tradition. Wie aber geht die zeitgenössische Kunst damit um? Mit dieser Frage beschäftigt sich die internationale Gruppenausstellung. Die Maske ist nicht nur als Objekt interessant, sondern samt aller inhaltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Im Spiel von Zeigen und Verhüllen und in einer Gesellschaft, in der perfekte Selbstdarstellung als Gradmesser des persönlichen Erfolgs gehandelt wird, gewinnt die Maske wieder an Aktualität.

Foto: John Stezaker - Film Portrait Collage (© J.Stezaker/FXP Photography, London)

https://www.aargauerkunsthaus.ch

03.08.2019 – 05.01.2020
Zürich | Museum für Gestaltung

SBB CFF FFS

Meistbefahrenes Schienennetz der Welt

Schweizer Bahnhöfe und Züge sind durch ihr Desing und wegen ihrer Pünktlichkeit auf der ganzen Welt bekannt. Eine hochwertige Gestaltung macht die nationale Bahngesellschaft zu einem gelungenen Beispiel Schweizer Designgeschichte. Erstmals präsentiert eine vielseitige Ausstellung die Leistungen der SBB in Architektur, Industriedesign und visueller Kommunikation. Mit Originalobjekten, Fotografien, Videos und einer Modelleisenbahn lädt sie zur Zeitreise ein - von den Anfängen der SBB bis hin zur Mobilität von morgen. Vernissage am Freitag, 2. August, 19 Uhr.

Foto: SBB CFF FFS-Logo und Bahnhofsuhr(© Studio Marcus Kraft/ZHdK)

museum-gestaltung.ch

11.07.2019 – 05.01.2020
London | Tate Modern

Olafur Eliasson: In Real Life

Solo-Show

Die Ausstellung vereint mehr als 40 Werke die in den letzten drei Jahrzehnten Eliassons Schaffens entstanden sind, angefangen von seinen ersten Installationen wie Beauty (1993) bis hin zu seinen jüngsten Malereien und Skulpturen. Erstmals erfahren auch seine Kooperationen mit Projekten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Migration, Erziehung Aufmerksamkeit. Der Künstler schafft kaum wie ein anderer Werke, die für jeden Besucher zum Erlebnis werden.

Foto: Your uncertain shadow, 2010 (© María del Pilar García Ayensa/Olafur Eliasson)

www.tate.org.uk

27.06.2019 – 30.05.2021
Zürich | Toni-Areal, MfG

Designlabor: Material und Technik

29 aktuelle Projekte

Sowohl im Labor als auch in der Gestaltung gewinnen Materialfragen durch die Digitalisierung an Bedeutung. Deswegen arbeiten Designer häufig mit Bio- oder Materialtechnologen zusammen. Gemeinsam erproben sie die Zukunft mit neuen Lösungsansätzen. Die Ausstellung präsentiert größtenteil brandneue Projekte im Bereich nachhaltiger Materialien, Robotik und 3D-Druck und bietet dem Publikum einen Ort der aktiven Auseinandersetzung.

Foto: Kimono aus biobasierten Klärschlamm-Granulat 2018 (© Femke Poort, Studio Nienke Hoogvliet)

museum-gestaltung.ch

20.06.2019 – 19.12.2019
Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Design im Dialog

Ein Experiment

In der Ausstellung werden ausgewählte Aspekte der Gestaltungsgeschichte präsentiert. Dies ist als Dialog zwischen kunsthandwerklich gefertigten Objekten des 16. bis 19. Jahrhunderts und industriell gefertigtem, modernem und zeitgenössischem Design der Sammlung Moderne zu verstehen. Im Fokus liegen Mobilität, Multifunktionalität, Material, Marke und die Besucher, die aktiv miteinbezogen werden. Die Schau versteht sich als Experiment und beinhaltet auch Workshops, bei denen die Teilnehmer Objekte erkunden und sich mit ihnen auseinandersetzen sollen.

Foto: Reiseschreibmaschine Valentine für Olivetti, 1969/Schreibmöbel nach 1550 (© MKG Hamburg)

www.mkg-hamburg.de

26.05.2019 – 01.09.2019
Herford | Marta Herford

Rebellische Pracht

Design-Punk statt Bauhaus

In den 1970ern und 80ern lehnten sich Gestalter*innen zunehmend gegen die Nüchternheit des Funktionalismus auf. Dieser radikalen Bewegung der postmodernen Designgeschichte wird jetzt eine Platform gegeben - als bewusstes Kontrastprogramm zum 100-jährigen Bauhausjubiläum. Erstmalig in dieser Kombination sind in der Ausstellung Möbel, Leuchten und Objekte legendärer Designer wie u.a. Ettore Sottsass, Matteo Thun und Michele De Lucchi zu sehen. Anhand von fünf Kapiteln lassen sich die verschiedenen Entwicklungsstufen dieser Designrevolution anschaulich nachvollziehen.

Foto: Teekanne von Ettore Sottsass, Hersteller: Anthologie Quartett, 1987 (© VG Bild-Kunst/Marcus Schneider)


www.marta-herford.de

24.05.2019 – 05.04.2020
Berlin | Direktorenhaus

Radical Craft

Jahresausstellung

Fast 70 Gestalter und Handwerker werden hier päsentiert, die das Kunsthandwerk in gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen in den Fokus rücken. Zeitgenössisches Produktdesign muss sich auf seine Ursprünge, nämlich auf die experimentellen Vorläufer in der konzeptionellen Kunst und im radikalen Kunsthandwerk, besinnen. Hierbei spielt Qualität als Bedingung für eine umfassende wirtschaftliche und nachhaltige Wende eine zunehmende Rolle. Sowohl Designer als auch Handwerker greifen in die Konsumdebatte mit sinnlich erlebbaren Produkten ein, was die Schau prägnant verdeutlicht.

Foto: Glaskrüge von Jochen Holz (© Direktorenhaus)

www.direktorenhaus.com

19.05.2019 – 23.02.2020
Oberhausen | LVR-Industriemuseum

Nützlich & Schön

Produktdesign von 1920 bis 1940

Die Schau im Peter-Behrens-Bau des Museums zeigt, wie sich ab der Zwanziger Jahre unsere gesamte Warenwelt veränderte und diese sich beispielsweise im Laufe der nächsten Dekade deutlich von den Formen und Werkstoffen der Vorkriegsjahre unterscheidet. Über 500 unterschiedliche Gebrauchsgegenstände aus den Bereichen Haushalt, Wohnen, Hygiene, Freizeit, Mobilität, Arbeit und Produktion sind zu sehen. Die Formen und Materialien dieser Gegenstände prägen unser tägliches Leben bis heute.

Foto: Wilhelm Wagenfeld, Glasschalen-Set aus der Serie „Erbach“, 1938. (© VG Bild-Kunst)

industriemuseum.lvr.de

06.05.2019 – 26.01.2020
Krefeld | Haus Esters, Haus Lange

Anders Wohnen

Entwürfe für Haus Lange Haus Esters

Das Projekt „Anders Wohnen" präsentiert alternative Wohn- und Lebensvorstellungen und lenkt den Blick auf das gemeinschaftliche Leben von morgen. In drei Ausstellungen entwerfen sechzehn internationale Künstlerinnen, Designerinnen und Architekt*innen für die Häuser Lange und Esters Wohnkonzepte. Utopie, Mobilität und Dystopie bilden hierbei für die neuen Arbeiten eine thematische Grundlage.

Foto: Haus Esters von außen, (© Kunstmuseen Krefeld/Dirk Rose)

www.kunstmuseenkrefeld.de

18.04.2019 – 29.09.2019
Leipzig | GRASSI Museum für Angewandte Kunst

BAUHAUS_SACHSEN

100 Jahre Bauhaus

Die große Sonderausstellung geht den Sachsen-Kontakten der gefeierten Avantgardeschmiede nach. Das Bauhaus war frühzeitig mit der Messestadt verbunden. Auf diese und auf Werke sächsischer Bauhäusler, aber auch auf Meister wie Kandinsky, Moholy-Nagy oder Klee und ihre Verbindungen in die Region richtet sich ein Fokus der Schau. Auf die andauernde Inspiration des Bauhauses bis heute ein weiterer.

Bild: Erich Mende, Bühnenbildfigur 1930, Foto: ©Thomas Moecker

www.grassimuseum.de

09.04.2019 –
Mailand | Museo del Design Italiano

La Collezione Permanente

1.600 italienische Design-Objekte

Parallel zum Salone del Mobile öffnet am 9. April das Museo del Design Italiano das neue, unter der Leitung von Joseph Grima erarbeitete Ausstellungslayout seiner Sammlung. „Die Triennale ist die natürliche Heimat des italienischen Designs, das allgemein für seine hervorragende Qualität anerkannt ist", erklärt der gebürtige Brite. „Ich möchte Situationen und Umgebungen schaffen, in denen Besucher vertraute Objekte auf neue und unerwartete Weise sehen können, sodass sie frei interpretieren und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen."

Bild: Cactus von Guido Drocco und Franco Mello für Gufram (1972), Foto: ©Gufram

www.triennale.org

07.04.2019 – 05.01.2020
Eisenhüttenstadt | Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR

Sonderausstellung zur Bauhaus-Rezeption

DDR-Design war weit mehr als braune Stern-Radio-Recorder, Dederonküchenschürzen oder Nachttischlampen aus Plaste. So beleuchtet die Ausstellung u.a. die innovative Möbelgestaltung der Deutschen Werkstätten Hellerau. Es wird sichtbar, wie die Gestaltungsprinzipien Funktionalität, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit von Formgestaltern wie etwa Albert Krause auf neue Materialien übertragen wurden. Hierbei spielten Designansätze wie das „offenen Prinzip“ eine Rolle. Auf der anderen Seite verdeutlicht die Schau den widersprüchlichen kulturpolitischen Umgang der DDR mit dem Bauhaus-Erbe: Auf frühe Ansätze zur Wiederbelebung folgen beispielsweise schwere Formalismus-Vorwürfe.

Foto: Ausstellungsräume (© Kevin Fuchs)

www.alltagskultur-ddr.de

21.03.2019 – 01.04.2020
Berlin | Kunstgewerbemuseum

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung

Die neue Präsentation der Porzellan- und Fayencensammlung am Kulturforum trägt den Titel der ornamental geprägten Epoche. Im Fokus stehen weiterhin kostbare Objekte des 18. Jahrhunderts aus bekannten deutschen Manufakturen wie Meißen oder Nymphenburg Am Eingang der Ausstellung kann der Besucher nun einen kleinen Abstecher in die Geschichte des weißen Goldes machen und den Unterschied zwischen den preiswerteren Fayencen und echtem Porzellan kennenlernen. Außerdem werden die anspruchsvolle Herstellung beleuchtet und Objekte in ihrem ikonografischem Zusammenhang betrachtet. Porzellanerfinder Johann Friedrich Böttger gebührt natürlich besonderer Dank.

Foto: Die Kaffeetrinkerin - Johann Christian Wilhelm Beyer (© Kunstgewerbemuseum/Saturia Linke)

https://www.smb.museum

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