0.6 Chair

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08.02.2018

Fiberglas im Holzmantel
Gerade einmal 6 Millimeter ist das Ausgangsmaterial des stapelbaren Stuhls 0.6 Chair des belgischen Designers Joachim Froment stark. Dermaßen filigran, scheint er aus bestimmten Blickwinkeln unsichtbar zu werden – auf ihm Sitzende schweben im Raum. Erreicht hat Froment die besondere Silhouette seines Holzstuhls mit einem Kniff. Der Kern des Sitzmöbels besteht aus Glasfaser und nur die obere Haut ist mit Holzfurnier bezogen. Der Karbonkern ist leicht und belastbar, altert kaum, rostet nicht und kann selbst bei Bruch einfach repariert werden. So wiegt der Stuhl unter zwei Kilogramm, hält aber Belastungen bis zu 350 Kilogramm stand. Wenn die Oberfläche über die Zeit Abnutzungserscheinungen zeigt, wird einfach ein neues Furnier aufgezogen – und das muss nicht Holz sein, sondern kann auch durch Textil, Leder, Kork oder ein dünnes Metallblech ersetzt werden. tp

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