Boris

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Designer lassen sich oft von den Dingen inspirieren, die ihnen im Alltag begegnen. Wenn also Jungdesigner Produkte gestalten, kann es durchaus das Universitätsleben gewesen sein, das ihnen den Anstoß dazu gegeben hat. So war es jedenfalls bei Stefano Dessi und Maximilian Maertens, die mit dem Tisch Boris eine Antwort auf den „hektischen Unialltag und die unordentlichen, stark frequentierten Gemeinschaftsateliers“ geben wollen.

Das Erscheinungsbild ist simpel und die Funktion einfach. Denn in den Entwurfsstudios müssen Möbel schnell auf die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer eingehen können. Boris kann zusammengesteckt werden, ist leicht und lässt sich platzsparend verstauen. Eine Person allein kann ihn ohne Werkzeuge zerlegen und stapeln. Und alle Module lassen sich einfach ersetzen, etwa wenn die Schreibtischauflage durch langen Gebrauch stark beansprucht ist. Stauraum in Tisch und Hocker sind auf eine temporäre Nutzung ausgerichtet und die Lackierung in kräftigem Neongelb sorgt bei aller Funktionalität für die nötige kreative Ausstrahlung. tp

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Dixon