Canvas

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18.10.2017

Hommage an die Handarbeit
Canvas ist das englische Wort für blanke Leinwand und im Falle dieses Möbels der Name für einen Stuhl mit nacktem Sitzpolster. Der Rahmen ist konsequent aus natürlich belassenem Eschenholz, reduziert in seiner Form und hält im Zentrum eine wie schwebend installierte, runde Sitzfläche. Die drei Designer J
enny Ekdahl, Ola Nystedt und Joel Herslow, Gründer des Studio Stoft aus Malmö, haben das Bezugstextil als mitgeliefertes Element gestrichen, stattdessen aber eine individuelle Lösung für die Installation vor Ort gefunden.

Mit einem übergroßen Stickrahmen, der um das Polster gespannt wird, kann man gesonderte Materialien auf Canvas montieren. Leder, Webstücke, Patchwork, Samt oder Seide – was immer zum Anlass oder dem Interieur passt, wird mit einigen wenigen Handgriffen zum temporären Bezug. Ein weiteres Gestaltungselement sind die Stoffkanten. Sie können als Stuhl-Schleppe in den Raum hängen, wie zufällig abgeschnitten oder rahmenschlüssig gekürzt werden. Am Ende wird der schlichte Stuhl mit seinen alpinen Stil-Anleihen zu einem eigenen Kunstwerk, etwa mit buntem Bezug zu einem Solisten auf Krawall oder mit dezenten Edelmaterialien und weiteren Exemplaren zur einer homogenen Sitzgruppe. tp

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