Der Alleinwohner

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Eindrucksvolle 25 Prozent aller Schweizer Haushalte werden von einem allein wohnenden Mann geführt. Eine bisher mehr oder minder vernachlässigte Zielgruppe – dachten sich zumindest drei junge Gestalter von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und entwickelten eine ganze Produktlinie, die passgenau auf die daraus erwachsenden Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten ist. Beinahe jedes Szenario des Single-Feierabends wurde von ihnen beleuchtet: Essen oder Bügeln vor dem Fernseher, Arbeiten am Esstisch, aber auch die einsamen Blicke auf die Leere vor dem Fenster.

Das Ergebnis ihrer Überlegungen ist eine Kollektion von Objekten in dynamisch-männlicher Formensprache und kräftigen Farben, die jedes Chrom-Ledersofa daneben blass aussehen lassen. Hausfrauen-Utensilien wurden resolut ausgemerzt: Die zart geblümter Bügelbrettromantik etwa ersetzt beim „Alleinwohner“ in Zukunft ein windschnittiger Tisch, der sich bei Bedarf zur Bügelunterlage ausklappen lässt, und der Esstisch kann zum Arbeitsplatz erweitert werden, ohne dass dafür das Geschirr abgeräumt werden müsste. Auch für die einsamen Momente wurde eine Möglichkeit zur Zerstreuung gefunden: Ein Nistkasten, der von außen ans Fenster geklebt wird und durch eine Rückwand aus Glas Einblicke in das Leben der gefiederten Freunde zulässt.
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