Dokkaebi

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04.09.2017

Koreanischer Kobold
Der Hangang Park im koreanischen Seoul hat junge Künstler dazu eingeladen, dauerhafte Installationen in die Landschaft zu stellen. Einer der ausgewählten vier ist Jiyoun Kim, der sich dem gestellten Thema „Rasten“ naheliegend mit Sitzobjekten gewidmet hat. Das Dokkaebi, das seinen Hockern ihren Namen gegeben hat, ist ein kleines Monster aus der koreanischen Fabelwelt, mit einer Physiognomie, die ihm bei uns den Titel Waldschrat einbringen würde. „Dokkaebi ist kein Monster auf der Suche nach Mordopfern, sondern vielmehr ein fröhliches Wesen, das gute Taten belohnt und Gegenteiliges bestraft“, beschreibt Kim den Fabel-Kobold. Die Zylinder aus rostfreiem Stahl stehen in einem Pinienwald des Parks, der in seiner Erscheinung den Schauplätzen der Volkssagen ähnelt. Sie sind auf Hochglanz poliert und partiell in mit der Umgebung abgestimmten Farben lackiert. Sowohl die Spiegelflächen als auch die zum Metall hin überblendend inszenierten Farbflächen tarnen die Zylinder im Forst und erzeugen die Illusion, als ob die monochromen Flächen in ihrer Umgebung schweben würden. tp

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