Gravity Stool

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Die kleinen Hocker von Jólan van der Wiel entstanden in enger Zusammenarbeit mit zwei Naturphänomenen: Gravitation und Magnetismus. Magnetismus – als eine der vier physikalischen Grundkräfte der Natur – ist in der Lage sich der Gravitation zu widersetzen. Der Gravity Stool ist eine Kooperation beider Kräfte, beziehungsweise das Ergebnis ihrer Wechselwirkung. Dazu bediente sich der Designer eines einfachen Tricks. Er gab dem Kunstharz Eisen hinzu und ordnete es dadurch dem Magnetismus unter. Und warum das Ganze? Die meisten irdischen Dinge sind in ihrer Form stark von der Gravitation beeinflusst, den niederländischen Gestalter interessierte, welche Form ein Objekt unter manipulierten Umweltbedingungen annähme. Solange sie, zurück in der von Gravitation bestimmten Welt, wieder funktionieren.

Vor der Fertigstellung des Hockers stand jedoch der Bau eines passenden Werkzeugs. Das Gravity Tool ist ein großer Rahmen, in dem sich drei starke Magneten vertikal verschieben lassen. Sie ziehen die Beine aus dem flüssigen Stoff in die Höhe, wo sie dann langsam aushärten und in ihrer Erscheinung an Kristalle erinnern. tp

Jólan van der Weil ist mit den Gravity-Hockern, die auch seine Abschlussarbeit an der Gerrit Rietveld Academy waren, für den D3-Award der Kölner Möbelmesse imm 2012 nominiert. Ein Video zum Entstehungsprozess der Objekte gibt es auf Vimeo.

Unser Special zur imm cologne finden Sie hier.

Mehr Informationen zur imm cologne finden Sie auf der Website.
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