Monarchy Stool

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Foto: Dionysis Kouris


Wer kennt sie nicht? Die instabile Sitzposition, besser bekannt als „das Kippeln". Hervorgerufen beispielsweise durch große Langeweile, Abgelenktsein, der Befindlichkeit in einem kreativen Denkprozess – tagtäglich wird an vielen verschiedenen Orten leidenschaftlich gekippelt und geschaukelt. Dabei bedarf es keiner motorischen Meisterleistungen, lediglich eines gewissen Geschicks sowie einiger Utensilien: ein Stuhl und ein Tisch oder statt des Tisches ein andererer stabilisierender Gegenstand. Unabdingbar für ein klassisches Kippeln ist eine Sitzgelegenheit, die vor- und zurückschwingt - wie beispielsweise der Hocker „Monarchy Stool" des griechischen Designers Yiannis Ghikas.

Passend zur Herkunft dieses kreativen Kopfes leitet sich der Begriff Monarchie vom griechischen monarchía ab, das sich aus den Wörtern monos = „ein“ und archein = „herrschen“ zusammensetzt. Somit möge der „Alleinherrscher" standesgemäß auf diesem Hocker Platz nehmen, dessen äußere Erscheinung abstrahiert an eine umgedrehte Krone erinnert. Erhältlich ist das gute Stück in massiver unbehandelter Eiche oder in weiß lackiertem Buchenholz. Durch seine Formengebung darf nach Herzenslust vor- und zurückgeschwungen werden – aber nur fast bis zum Umfallen.



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