Moody

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21.01.2011

Eine knallrote Couch, die sich den Launen des Nutzers hingeben soll, die ihm beibringen soll sich zu entspannen? Wer sofort an Wasserbetten und Klappsofas denken muss, liegt nicht ganz falsch, denn Moody ist einerseits nachgiebig, andererseits recht flexibel. Allerdings hat die Designerin Hanna Emelie Ernsting nicht auf Altbekanntes zurückgegriffen, sondern nach ganz neuen Ansätzen in der Erzeugung von Gemütlichkeit gesucht. Mit ganzen drei Metern Bezug lädt Moody dazu ein sich darauf einzurichten. Eingewickelt wie in eine Decke, zum Kissen zusammen geknautscht oder ausgebreitet als fußwärmender Vorleger bietet es dem darauf Sitzenden alles an, was der zur Entspannung braucht. Gleichzeitig hinterlässt jeder, der darauf sitzt, seine Spuren. Das Sofa hält den Charakter des Nutzers bis zum nächsten Gebrauch fest – und wirkt so selbst beinahe lebendig. Das gefiel auch der Jury des d3 talent-Awards 2011, die Moody und den Pressed Chair mit einem gemeinsamen ersten Platz auszeichneten. tp
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