Piamo

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Kaffee lässt sich mittlerweile fast überall zubereiten: Es gibt Pads, Filter und Siebträger, Vollautomaten und Kannen für den Herd, sogar ein Luftpumpen-ähnliches System für die Picknickdecke und die Bergtour. Für viele Kaffeetrinker zählt allerdings vor allem ein Faktor: die Zeit. Der elektrotechnische Wirtschaftsingenieur Christoph Meyl hat sich deshalb auf der Suche nach der fixen, aber guten Kaffeezubereitung der Mikrowelle zugewandt – der Maschine, die seit Jahrzehnten schon für schnell erwärmte Teller sorgt.

Seine Erfindung heißt Piamo und besteht aus zwei aufeinander geschraubten Geräteteilen. In den oberen wird Wasser eingefüllt, dazwischen kommt der Pad oder frischer Kaffee. Der untere Teil ist eigentlich ein Tasse, die zuletzt aufgesetzt, mit Pad und Kammer umgedreht wird und dann in die Mikrowelle kommt. 30 Sekunden auf 800 Watt und schon ist der Espresso fertig. Noch ist Piamo im getesteten Prototypen-Stadium – mit Hilfe der Plattform Start Next soll Piamo bald auf den Markt kommen und der Kaffee schneller zu uns. tp

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