Podium Table

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Für die Berliner Galerie Helmrinderknecht hat der Schweizer Designer Nicolas le Moigne, der schon für Eternit kleine Faserbeton-Hocker entwarf, vor einiger Zeit eine exklusive Kollektion entworfen. Bei dieser Gelegenheit machte er sich gleich Gedanken über die Präsentationsform in Ausstellungsräumen. Der Klassiker musealer Inszenierung: weiße Räume und weiße Kuben, auf denen die Objekte sitzen. Nichts, was vom eigentlichen Ausstellungsgegenstand ablenkt. Die wollte auch Nicolas le Moigne als Bühne für seine Objekte, die aber auch selbst Solitäre sind. Aus immer nur einem Material sind die Objekte gefertigt: Holz, Keramik, Glas, Stein oder Metall. Allen gemein ist das Fertigungsverfahren, das bei allen Möbeln und Accessoires auf Rotation beruht: Drechseln, Rotationsformen und -gießen oder Glasblasen. Gefertigt wurden alle Produkte bei ausgesuchten Schweizer Handwerkern, die bekannt sind für ihre Kunstfertigkeit. Besonderes Highlight ist der kupferne Coffee Table und sein hölzernes Pendant, ein größerer Beisteller. Beide finden auf einem Bein ihr Gleichgewicht – und erinnern dabei ein wenig an ein Stehaufmännchen. tp
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