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Gaspard Graulichs Möbelserie ist Teil eines Projektes, das Design 100 Déchets heißt. Das kann im Französischen sowohl als Design ohne Müll, aber auch als Design 100 Müll gelesen werden. Und beide Bedeutungen transportieren die zugrundeliegende Idee. Partner des Konzeptes sind rund fünfzig Firmen, die ihr Reststoffe der Universität Cergy-Pontoise zur Verfügung gestellt haben. Als Leiter des Projektes und unabhängiger Designer hat Gaspard Graulich, der auch einen Abschluss in Ecological Design besitzt, zusammen mit den Studenten diese konsequente Möbelkollektion gestaltet. Die Materialien sind ausschließlich Abschnitte oder Reststücke, die die Firmen als Abfall betrachten. Besondere Bedingungen, weil jeder Werkstoff nur in einem bestimmten Format und in einer bestimmten Menge verfügbar ist. Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und in diesem Fall den besonderen Charme der einzelnen Stücke aus. So sind etwa die Beine der Hocker nicht aus einem einzelnen Holzstück gefräst, sondern wurden erst aus verschiedenen Stäben zusammengeleimt. tp
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Portraits, Hintergrundberichte und Reportagen zum Zeitgeschehen im Designbereich.

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