Ventiquattro food bag

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In gewissen Zusammenhängen sorgt erst das richtige Utensil für ein rundes Erlebnis und die richtige Stimmung: Der Geschmack eines guten Rotweins entfaltet sich erst in einem bauchigen Glas, ebenso verhält es sich mit der schlanken Champagnerflöte. Auch Tomás Alonsos Schneidebrett aus dunkler amerikanischer Eiche mit einem eingelassenen Messer aus Sterling Silber sorgt dafür, dass einem kräftigen Stück Käse oder einem frisches Brot der passende Rahmen gegeben wird.

Vorgestellt wurde das „Food-Accessoire“ mit dazugehöriger Tragetasche erstmalig 2007 bei der Ausstellung „food à porter" in Mailand, die vom italienischen Lifestyle Magazin Ventiquattro ins Leben gerufen worden war. Der Titel , der auf den in der Modewelt gebräuchlichen Begriff „prêt à porter“ (fertig zu tragen) anspielt, deutet zum einen das übergestellte Thema des mobilen Essens an und kreist andererseits die Zielgruppe ein: So sollen es die „Business-People“ sein, die die faszinierenden Welten von Essen, Luxus und Design zu vereinen wissen.  Wegen ihres stressigen Berufslebens verspüren sie ein verstärktes Bedürfnis die Genüsse des Alltags schnell, funktional aber unbedingt elegant zu konsumieren. Soso.
Bei einem einfachen Picknick würde das Schneidebrett aber wohl auch keine schlechte Figur abgeben.


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