White  Plastic Chair

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Der Monobloc-Plastikstuhl ist eine Ikone der Massenproduktion, denn er ist schnell, billig und in großen Stückzahlen zu produzieren. Sein günstiger Preis, das geringe Gewicht und seine Stapelbarkeit haben ihn zum meist verkauften Stuhl der Welt werden lassen - in deutschen Kleingartensiedlungen hat er sich seit seiner Erfindung 1967 genauso eingenistet wie in asiatischen Garküchen. Diese Massentauglichkeit bei gleichzeitiger Unattraktivität machte ihn zu einem viel zitierten Beispiel für „nicht-designte“ Erfolgsprodukte. Viele bekannte Gestalter haben den Monobloc seither interpretiert und modifiziert. „Stop discrimination of cheap furniture“ forderte Marti Guixe, als er ein paar der prominenten Plastiksitze mit einem schwarzen Filzstift verschönerte und die Damen von Front Design verpassten dem Drei-Dollar-Möbel einen edlen Lederbezug.
Aufwerten statt wegwerfen hat sich auch die Designerin Tina Roeder gedacht und ausgesonderte Monoblocs durch eine Perforation zu einem individuellen Sammlerobjekt gemacht . Ihr liegt aber nicht nur daran, das Image des Wegwerf-Produktes aufzupolieren, sie möchte durch das zweite Leben der gebrauchten Stühle auch zum Schutz der Umwelt beitragen.
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