Woonling

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28.03.2012

In jedem Haushalt finden sich Dinge, die fest verortet sind und solche, die wandern. Kissen gehören in die letzte Kategorie und stützen und polstern immer da, wo gerade gesessen und gelegen wird. Was in der Regel zum Vorteil gereicht, kann aber auch zum Nachteil werden: Manches Kissen knäuelt sich im Rücken, ein anderes stiehlt sich nach links oder rechts davon.

Das kann mit der Woonling Kollektion von Karoline Fesser nicht passieren. Ihre Sessel bestehen aus zwei großen Kissen, einem Sitz- und einem Lehnpolster, die jeweils aus einzelnen, kuchenstückförmigen Segmenten zu einem Kreis zusammengefügt sind. Durch die  entstehenden Schlitze können über Gurte weitere Kissen gebunden und fixiert werden. Diese dienen dann als parasitäre Seiten-, Kopf- oder Armpolsterung und bleiben zuverlässig dort, wo sie als bequem empfunden werden. Mehrere Stuhlelemente nebeneinander bilden – ergänzt durch die  Zusatzkissen in Blau-Nuancen – ein Sofa, eine Chaiselongue oder eine ganze Sitzlandschaft. Die Designerin selbst sagt zu Woonling, sie seien Sitzmöbel, „die wie eigenständigen Individuen zusammenkommen“. tp
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