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Paper Objects

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Designer: Nendo

Das Ausgangsmaterial für diese vom japanischen Designstudio Nendo entworfenen Schalen kann man sich als eine Art großformatigen Notizklotz vorstellen. Der Prozess, den dieser Papierstapel bis zum fertigen Aufbewahrungsobjekt durchlaufen muss, ist aufwändig: Jede Schicht wird einzeln geschnitten, verklebt, und die Oberfläche wird abschließend lackiert. Die gute Nachricht: Der Herstellungsprozess vollzieht sich nicht in Handarbeit. Ein kleiner Drucker wurde so umgebaut, dass er die einzelnen Schichten schneidet, stapelt und passgenau verleimt. Am Ende wird die feste Schale aus dem noch losen Restmaterial gehoben. Manuell wird lediglich die letzte Oberflächenbehandlung vorgenommen, und die sorgt für die besondere Ästhetik der Objekte. An den Schnittkanten der Papiere ist der Lack dicker und sorgt so für ein unregelmäßiges Ringmuster, das an die Oberfläche von Holz erinnert. Die Paper Objects werden diese Woche anlässlich des Salone del Mobile 2012 in der Mailänder Galerie Nilufar gezeigt. tp
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