Long Story Short: Hostel in Olmütz

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Text: Markus Hieke, Foto: Josef Kubíček

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Long Story Short im tschechischen Olmütz ist ein Ort zum Geschichten erleben und Geschichten erzählen. Die Hausherrin liebt selbst das Reisen – seit vergangenem Jahr bietet sie in ihrem charmanten Umbau private Zimmer wie auch Schlafsäle sowie ein Café für Begegnungen von früh bis spät.

Olmütz, die sechstgrößte Stadt des Landes, liegt im historischen Landesteil Mähren – kein Ort von Welt, aber ein regionales Kultur- und Handelszentrum. Wen es hierher verschlägt, der kommt seit kurzem am Rand der denkmalgeschützten Altstadt im Long Story Short unter. Das Hostel liegt im ersten Obergeschoss eines Festungsgebäudes aus dem 17. Jahrhundert. Viel mehr als die Gewölbedecken erinnert dann allerdings nichts an die Ursprünge. Ausgestattet ist die Herberge mit insgesamt 56 Betten.

Weiß gespachteltem Mauerwerk entgegnen schwarze Einbauten, Mobiliar aus dunklem Holz und Akzente in Himmelblau. Die Designerin Denisa Strmisková, die auch Bühnenbildnerin ist, nutzt vor allem Licht, um die Räume zu inszenieren. Hier hat sie ein wenig kosmopolitischen Charme in eine verträumte, kleine Großstadt gebracht.

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