Neue Generation Hotel: das Hobo in Stockholm

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Text: Markus Hieke, Foto: Patricia Parinejad

Am Brunkebergstorg in Schwedens Hauptstadt hat ein Boutiquehotel eröffnet, das weit mehr als Übernachtung mit Frühstück und Hotelbar bietet. Sein Manager trat den Dienst mit jungen fünfundzwanzig Jahren an – vor Augen das Ziel, ein ebenso junges wie community-affines Publikum anzusprechen. Neben 201 Zimmern bietet das Haus eine Raw-Food-Bar, Restaurant, Café, Bühne und Räume für kreative Pop-up-Events.

In einem Siebzigerjahrebau im Herzen Stockholms nähert sich das Berliner Studio Aisslinger mit dem Hobo wie schon in vorangegangenen Projekten der Frage nach Wohlgefühl und Vertrautheit. „Authentizität, nachhaltiges Design und gemeinsame Realitäten, die persönliche Beziehungen innerhalb eines sozialen Kreises ermöglichen, sind die konzeptionellen Grundlagen unseres Designs für Hobo“, heißt es bei Aisslinger. Die Zimmer sind kompakt, lässig, aber feinsinnig eingerichtet: helle Dielenböden, Kopfenden aus karamellfarbenem Leder am Bett, etliche kleine Accessoires, eine Grünpflanze im Bad. Im Entree wächst Salat auf Regalen, beim Barber wird frisiert und in der DIY-Ecke können defekte Reiseutensilien repariert werden. Für eine starke Ausstrahlung sorgt eine komplett rot verspiegelte Wand im Restaurant.

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