Tête-á-tête mit Baumkronen

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Text: Anne Meyer-Gatermann, Foto: Jochen Stüber

Partner: Bette

Alsterblick, schwungvolle Fassade und Luxus bis zur Badewanne: Störmer, Murphy and Partners haben das Hamburger Hotel The Fontenay geplant.

Der Hotelneubau hat den Grundriss eines dreiblättrigen Kleeblatts, das die Architekten in die Mitte des Parkgrundstücks an der Hamburger Außenalster gesetzt haben. Weil es keine angrenzenden Gebäude gibt, konnten die Planer von Störmer, Murphy and Partners diesen geschwungenen Solitär, der keine geschlossene Rückseite hat, realisieren. Die Lage hat auch den Vorteil, dass Tageslicht aus allen Himmelsrichtungen in das Innere des Gebäudes fällt.

Die drei ineinander verschliffenen Kreise des Grundrisses bilden zwei Innenhöfe: der eine öffnet sich zum Himmel, der andere ist geschlossen und von einer Dachterrasse umgeben. An die runde Form des achtgeschossigen Fünf-Sterne-Hotels schmiegen sich die Baumkronen, an seiner gläsernen Haut spiegelt sich das Alsterwasser. Dank dieser Lage sind die Räume innen lichtdurchflutet, viele von ihnen bieten den begehrten Ausblick auf die Silhouette der Stadt. Die Zimmer ordnen sich wie Kuchenstücke in dem runden Grundriss an, keines von ihnen hat parallele Wände.

Das Hotel steht mitten in einem Park, eine geschlossene Rückseite gibt es nicht.

Als Lobby dient ein 27 Meter hohes gläsernes Atrium, seine Glasfassade besteht aus knapp 200 satinierten und farblich changierenden, geschuppten Scheiben. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem das Restaurant Parkview, in dem die Gäste mit Blick auf die Alster speisen. Mehr Überblick erhalten sie in der Bar im 6. und 7. Geschoss, im Gourmetrestaurant Lakeside und auf der anderen Seite im 1.000 Quadratmeter großen Spa.

Das Konzept für die Inneneinrichtung hat das Büro Aukett + Heese entwickelt. Die 130 Zimmer und acht Suiten sind in Sandtönen gehalten, die mit türkisen und blauen Farbakzenten aufgefrischt werden. Auf den Böden wurde helles Eichenparkett in aufwändiger Hexagonform verlegt. Die Bäder sind vom Boden über die Wände bis zur Badewanne und den Waschtisch komplett mit Naturstein ausgelegt. Jede Platte wurde einzeln geplant und zugeschnitten.

Dazu wählte Christian Meinert, Leiter des Projekts bei Aukett + Heese, zwei Badewannenmodelle von Bette: BetteStarlet Oval und die freistehende BetteStarlet Oval Silhouette. Die Wannen der Starlet-Serie sind sowohl freistehend, als auch als Unterbau- oder Einbauvariante erhältlich und damit sehr vielseitig einsetzbar und dank der Fertigung aus glasiertem Titanstahl widerstandsfähig, wärmeleitend, pflegeleicht und dauerhaft brillant. „Die BetteStarlet strahlt die Design-Sicherheit eines Klassikers aus, nimmt sich dabei jedoch zugunsten der Raumarchitektur angenehm zurück“, sagt Meinert. Die Badewannen eignen sich außerdem aufgrund ihrer großzügigen Form, des mittigen Auslaufs und Schrägen auf beiden Seiten für das Baden zu zweit.

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