Willkommen im Bienvenue: Hotel in Paris

56
Text: Jeanette Kunsmann

Weder postmodern noch Jugenstil, kaum männlich und doch nicht feminin. Dieses Hotel ist vor allem eines: Paris – wie es war und wie es ist. Eine Adresse, an der man sich jederzeit zuhause fühlen kann.

Es sollte eine adresse paisible werden: „Das Wichtigste in einem Hotel ist das Einfachste und das Schwierigste zugleich: der Willkommensgruß“, weiß der Pariser Hotelier Adrien Gloaguen. Und so ist in seinem neuen Haus in der Rue Buffault der Name Programm: Im Hotel Bienvenue wird der Gast willkommen geheißen – man soll sich hier zuhause fühlen. Gloaguen hat dafür zusammen mit Innenarchitektin Chloé Nègre und dem Landschaftsarchitekten Xavier Patricot eine Kulisse geschaffen, die den „raffinierten Geist der Pariser Wohnkultur“ einfängt. Das Entree begrüßt mit alten, weichgepolsterten Sesseln und Blumenmustern, die Einrichtung mischt Marmor, Rattan, Vintage-Kronleuchter und Kuriositäten. In seiner Farbpalette von vert d’eau über rose dragée bis bleu passé zeigt sich das Haus nicht vollgestellt, sondern aufgeräumt-kuratiert und auf das Wichtigste reduziert.

Weitere Artikel 13 - 25 von 28 Bar im Berg: Kalksteinhöhle in Matera Gaudís Nummer eins: Casa Vicens in Barcelona Der Nebelfänger: Wie man Wasser aus der Luft gewinnt Fetisch im Käfig: Genesis in Gangnam Aus Harz und Heu: Bar in Bergamo Frida Escobedo: Ankommen im Park Familienprojekt: Locanda La Raia Alles für Yves: Museum in Marrakesch Wellness im Wald: Ark Shelter Pause mit Bergblick: Raststätte <br />
in den Schweizer Alpen AllesWirdGut: Weltreise mit Markise Long Story Short: Hostel in Olmütz

Das Online-Magazin für Designprofessionals und Enthusiasten.