Termine

09.06.2018 – 09.09.2018
Berlin | verschiedene Orte

10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

We don't need another hero

Mit dem Titel „We don’t need another hero“ versteht sich die 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst als Dialog mit Künstler*innen und anderen Beitragenden. Die Beteiligten setzen sich mit den anhaltenden Ängsten und Sorgen in unserer heutigen Zeit auseinander – Ängste, die durch die Missachtung komplexer Subjektivitäten vervielfacht werden – und denken und handeln in ihrer Auseinandersetzung über den Kunstkontext hinaus.

Kuratorin: Gabi Ngcobo

Kuratorisches Team: Nomaduma Rosa Masilela, Serubiri Moses, Thiago de Paula Souza, Yvette Mutumba

Foto: KW Institute for Contemporary Art, Frank Sperling

www.berlinbiennale.de

31.05.2018 – 26.08.2018
Frankfurt am Main | Museum Angewandte Kunst

Lore Kramer

Ich konnte ohne Keramik nicht leben

Aufrichtigkeit der Form und der Funktion: Ihre Keramiken sind beeindruckend, fanden bisher kaum Beachtung, jetzt entdeckt das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt die Vasen, Schalen, Teller und Tassen von Lore Kramer, die diese zwischen 1956 und 1988 an der damaligen Werkkunstschule Offenbach geschaffen hat. Überraschend ist, dass bei ihren handgefertigten Keramiken ausgerechnet das Serielle eine Schlüsselrolle spielt.

Bild: Teekanne von Lore Kramer, Feinsteinzeug gegossen und glasiert, 1952. Foto: Anna Bischoff, © Museum Angewandte Kunst

www.museumangewandtekunst.de

18.05.2018 – 14.10.2018
Krefeld | Kaiser Wilhelm Museum

Von der Idee zur Form

Dialoge zwischen Design und Handwerk

Die Ausstellung „Von der Idee zur Form: Dialoge zwischen Design und Handwerk“ im Krefelder Kaiser Wilhelm Museum zeigt Stücke der umfangreichen Schenkung, die das Haus von den Handwerkern und Herstellern Bruno Domeau und Philippe Pérès erhalten hat. Das Duo ist bekannt für seine kreative Zusammenarbeit mit Designern wie Ronan & Erwan Bouroullec, Christophe Pillet oder Matali Crasset. Gezeigt werden auch erste Skizzen und Prototypen. Außerdem zu sehen: Das „Garten-Ei“ von Peter Ghyczy – auch dies wurde dem Museum jüngst geschenkt.

Fotos: Peter Ghyczy, Garden Egg Chair, 1968 © Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld

www.kunstmuseenkrefeld.de

14.05.2018 – 16.09.2018
Marrakesch | Musée Yves Saint Laurent

Garden of Memory

Etel Adnan, Simone Fattal, Bob Wilson

Wie bereits die beiden vorangegangenen Präsentationen des Yves Saint Laurent Museum in Marrakesch, versucht auch die dritte temporäre Ausstellung seit der Eröffnung des Hauses im vergangenen Oktober, das Bestreben der Fondation Jardin Majorelle zu widerspiegeln und die Kunst und Kreativität Marokkos hervorzuheben.

„Garden of Memory" ist angelegt als Dialog zwischen den drei beteiligten Künstlern Etel Adnan, Simone Fattal und Robert Wilson. Gemeinsam gestalten sie ein erzählerisches Universum als Kulisse – zur Befragung der Welt, in der wir leben, und um Fragmente des Lebens zu übertragen, die jeden von ihnen von einem Land in ein anderes geführt haben, von einem Kontinent zum nächsten, von einer Kultur in eine andere sowie von einer Sprache zu einer anderen.

Den Rahmen für die Ausstellung bildet ein Gedicht der Künstlerin Etel Adnan: „Conversation with my Soul (III)“. In Form von Poesie, Klang und Skulptur ergibt sich für die Besucher eine außergewöhnliche Erfahrung.

Foto: © Musée Yves Saint Laurent

www.museeyslmarrakech.com

12.05.2018 – 02.09.2018
Vicenza | Basilica Palladiana

David Chipperfield Architects

Works 2018

Was für ein besonderer Ort für eine Chipperfield-Ausstellung: In der Basilica Palladiana oder auch Palazzo della Ragione, einem Renaissance-Bau von Andrea Palladio in Vicenza, werden noch bis September zahlreiche aktuelle und kürzlich fertiggestellte Projekte von David Chipperfield Architects ausgestellt. Rund 20 Projekte der Büros aus London, Berlin, Mailand und Shanghai illustrieren die Bandbreite der Aktivitäten des Architekturbüros.

Zu sehen sind die Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien anhand verschiedener Objekte, von ersten Skizzen und Modellen der Entwurfsphase, bis hin zu Gestaltungsdetails und Konstruktionszeichnungen aus der Endphase des Bauprozesses sowie Fotografien und Filme aktueller Bauten. Die Projektpräsentationen wurden von den jeweiligen Designteams kuratiert und bezeugen den zielgerichteten Umgang mit kulturellen, professionellen und intellektuellen Herausforderungen.

Wer schon lange mehr wissen wollte über die Hauptwerke und Identität des 1985 gegründeten Büros sowie seine besondere Harangehensweise, sollte sich diesen Sommer-Abstecher in die norditalienische Stadt nicht entgehen lassen. „David Chipperfield Architects Works 2018“ ist nach 12 Jahren umfangreicher Restaurierungsarbeiten die erste Ausstellung zeitgenössischer Architektur im Salone Superiore der Basilica.

Foto: Ausstellungsansicht © Richard Davies

www.comune.vicenza.it

21.04.2018 – 02.09.2018
Frankfurt am Main | DAM

Fahr Rad!

Die Rückeroberung der Stadt

Von einer Stadt ohne Autos träumen, kann man in der visionären Ausstellung „Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt" im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt. Vorgestellt werden Projekte aus aller Welt, die wegweisend sind für eine Stadtentwicklung, die darauf setzt, dass immer mehr Menschen mit den Rad fahren. Darunter ist zum Beispiel der Radschnellweg Ruhr RS1, auf dem Radler durch den Pott flitzen, ein geplantes Fahrrad-Parkhaus am Utrechter Bahnhof oder ein vorbildlich gestalteter Radweg in Portland.

Foto: NEXT architects and rudy uytenhaak + partners: Dafne Schippers Brücke, Utrecht/Niederlande, 2017, © NEXT architects / Jeroen Musch


www.dam-online.de

30.03.2018 – 09.09.2018
Paris | Fondation Cartier

Junya Ishigami

Freeing Architecture

Er möchte völlig frei über Architektur nachdenken, wünscht sich Junya Ishigami, abseits jeglicher Stereotypen – so entwirft und so baut er auch. Mit seiner Pariser Ausstellung Freeing Architecture schafft das japanische Wunderkind ein Kaleidoskop seiner Welt, in der ein Tisch ebenso Architektur ist, wie ein Haus oder eine Brücke. Es sind Systeme ohne Hierarchie, leichte Tragstrukturen, die fast verschwinden, und Gebäude, die kein Innen und Außen haben: eine Ode an die Freiheit mit 40 Modellen sowie Zeichnungen und Filmen.

www.fondationcartier.com

17.03.2018 – 01.07.2018
Köln | MAKK

#alleskönner

Peter Behrens zum 150. Geburtstag

Ob Teekessel, Besteckset oder Gebäude – bei Peter Behrens saß die Entwurfslinie da, wo sie hingehörte. Kein unnützer Schnörkel und ganz im Geiste des jungen Werkbundes: Seine Ikonen kennt jeder. Das Kölner MAKK zeigt nun in acht Themenräumen rund 230 Objekte, darunter Exponate aus der eigenen Sammlung, Leihgaben aus anderen Instituten und aus Privatsammlungen. Der Fokus liegt auf dem frühen Œuvre und somit auf seinem stilistischen Wandel vom Jugendstil zur frühen modernen Sachlichkeit.

Foto: Peter Behrens, Tee- und Wasserkessel, AEG Berlin, 1909, © MAKK, Foto: Jan Rothstein

www.museenkoeln.de/museum-fuer-angewandte-kunst

17.03.2018 – 09.09.2018
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Night Fever

Design und Clubkultur 1960–heute

Die Avantgarde geht tanzen! Dem Club als Gesamtkunstwerk widmet sich in diesem Jahr das Vitra Design Museum – mit einem Ausstellungstitel, der sofort für einen Ohrwurm sorgen dürfte. Zu sehen sind italienische Clubs im Radical Design der Sechzigerjahre, das Studio 54, in dem Andy Warhol in den Siebzigern Stammgast war, aber auch de New Yorker Nachtclub Palladium von Arata Isozaki, der Mitte der Achtziger eröffnete, bis hin zum Berghain, das seit 2004 die Partytouristen nach Berlin lockt. Nicht zu vergessen das visionäre Clubkonzept von OMA für ein neues Ministry of Sound in London: „From Disco to Disco“ eben, um mit Whirlpool Productions für einen zweiten Ohrwurm zu sorgen.

Foto: Chen Wei, In the Waves #1, 2013 © Chen Wei / Mit freundlicher Genehmigung von LEO XU PROJECTS, Shanghai

www.design-museum.de

24.02.2018 – 05.08.2018
Weil am Rhein | Vitra Design Museum

Bas Princen

Image and Architecture

Als Fotograf dokumentiert Bas Princen Architektur und urbane Landschaften. Aktuell gilt sein Interesse den Eigenheiten und Details gebauter Strukturen und der Tatsache, dass Bilder schon immer Teil von ihnen waren. Im Vitra Design Museum repräsentieren großformatige Detailaufnahmen Architektur und sind zugleich selbst architektonische Objekte. Seine Motive: Tapisserien aus der Renaissance, Stahlkonstruktionen des 19. Jahrhunderts bis hin zu Bauten von Le Corbusier. Eröffnung am 23. Februar

Foto: Bas Princen, working at the CCA Montreal Archive on an anonymous cyanotype photograph of Notre Dame from 1890 (Ausschnitt) © Bas Princen

www.design-museum.de

10.11.2017 – 16.09.2018
München | Pinakothek der Moderne

Beyond the New

A Search for Ideals in Design

Immer mal wieder was Neues? Beyond the New. A Search for Ideals in Design richtet sich gegen eine Industrie, die nur den kommerziellen Erfolg kennt und blind produziert. Jetzt ist das Manifest, das Hella Jongerius und Louise Schouwenberg 2015 verfasst haben, in der Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne als ein Archiv des Alltags ausgestellt, aber anders, als man es kennt: Die Möbel liegen auf dem Rücken.

Ausstellungsansicht Hella Jongerius & Louise Schouwenberg – Beyond the New, Die Neue Sammlung – The Design Museum, Foto: Roel van Tour

www.pinakothek.de

25.08.2017 – 15.07.2018
Zürich | Toni-Areal | Museum für Gestaltung

Design Studio: Prozesse

Design erleben: Mit dem Design Studio entsteht ein Ort, an dem aktuelle wie historische Gestaltungsthemen diskutiert und erprobt werden können. Anhand von beispielhaften Entwürfen, Modellen und Projekten renommierter Designer werden Zusammenhänge in Designprozessen erklärt. Im gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Gestaltung entwickelten Teil „What’s next?“ darf innerhalb einer integrierten Werkstatt fleißig experimentiert und gestaltet werden.

Foto: Christa Tresch, WORKIT − The Visioneers’ Rapid Demonstration Kit, 2016, Diplomarbeit der Vertiefung Industrial Design, Zürcher Hochschule der Künste, © ZHdK

www.museum-gestaltung.ch

Portraits, Hintergrundberichte und Reportagen zum Zeitgeschehen im Designbereich.