Special: Orgatec 2016

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Text: Stephan Burkoff

Die Zukunft der Arbeit ist alle zwei Jahre das Thema der Orgatec – niemand möchte schließlich Möbel für die Vergangenheit kaufen. Heute aber scheinen wir uns wirklich an einem Wendepunkt zu befinden. Die epochalen Veränderungen der (Arbeits-)Welt fordern tatsächlich ein Umdenken. Wir haben uns in den Kölner Messehallen umgesehen, was das bedeutet und welche Antworten die Branche auf die Fragen der Zukunft anzubieten hat.

Flexibilität, Mobilität, grenzenlose Kommunikation: Das sind die Mantren der modernen Arbeitsgesellschaft. Und noch nie schienen sie so wahr zu sein wie jetzt. Kaum ein Unternehmen, das nicht auf die kreative Mittelzone, informelle Zusammentreffen und zusätzliche Freizeitangebote setzt, um seine Mitarbeiter bei der Stange zu halten. Qualifikation bedeutet Freiheit. Freiheit, die der Mitarbeiter von heute einfordert. Das Büro der Zukunft könnte seinen Nimbus als Ort der Arbeit einbüßen. Vielmehr könnte es sozialer Raum werden, in dem wir uns begegnen: Gearbeitet wird überall. Oder eben gar nicht mehr. Lesen Sie dazu unser Interview mit Pernilla Ohrstedt und Jonathan Olivares, die für Vitra das Messekonzept Work entwickelt und umgesetzt haben.

Aber vielleicht ist das auch zu weit vorgegriffen. Zwar ist es auf der Orgatec 2016 im Ganzen unübersehbar, dass das Büro sich ändert. Getrennt betrachtet handelt es sich in der Regel jedoch zum Glück doch um recht pragmatische Produkte und Ideen für heutige Fragestellungen: gute Akustik, gesundes Sitzen, angenehmes Licht. Die besten Neuheiten aus Köln haben wir auf unserem Rundgang durch die Messehallen eingesammelt. Zudem in diesem Special: Projekte, Persönlichkeiten und jede Menge Anlass für Zukunftsträumereien.

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