Special: imm cologne 2017

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Text: Stephan Burkoff

Eigentlich ist die imm cologne 2017 genauso geraten, wie man es sich wünscht: unaufgeregt, entspannt und sympathisch. Dass es leider nur wenige echte Überraschungen gab, ist die Kehrseite der Medaille.

Andere Messen mögen die aufregenderen sein, in Köln werden Geschäfte gemacht. Mancherorts hört man sogar, dass sich die Händler bereits am Sonntag vor der Eröffnung auf das Messegelände schlichen, um mitten im Aufbau ihre Order zu platzieren. Was zunächst nach einem guten Zeichen für die Branche klingt, könnte aber auch bedeuten, dass manche Händler es sich nicht mehr leisten wollen, ihr Geschäft unter der Woche allein zu lassen. Gemischte Zeichen gehen insofern von der diesjährigen Kölner Möbelmesse aus, aber wir wollen uns nicht beschweren.

Oder doch? Von einem „Design ohne Eigenschaften“ spricht nämlich Norman Kietzmann in seinem Nachbericht: „Weil sich Designer und Hersteller ständig gegenseitig beobachten und alle das Gleiche versuchen, fehlt die Perspektive nach vorne.“ Was zunächst nach Enttäuschung klingt, soll jedoch Mut machen! Denn natürlich gibt es auch jede Menge erwähnenswerter Ausnahmen.

In diesem Sinne: Großer Dampfer imm – Schiff ahoi am Rhein!

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