Ambiente 2018: Tableware & Accessoires

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Text: Claudia Simone Hoff, 13.02.2018

Der Konsumgütermarkt hat in den letzten Jahren deutlich an Geschwindigkeit zugelegt. Mit der Konsequenz, dass er unübersichtlicher geworden ist – ebenso wie die gestalterischen Trends, denen er folgt. Unternehmen wildern in den Kompetenzbereichen anderer Firmen und werden so zu Anbietern ohne originäre Entwürfe. Häufig wird das umgesetzt, was kurzfristigen Erfolg und damit Profit verspricht: auf Trends setzen, die schon fast wieder vorbei sind (oder die eigentlich nur künstlich hochgekochte Klischees bedienen – Stichwort: Hygge!), daneben die immer selben Designer engagieren oder zum Leidwesen der ganzen Branche die Fertigung ins billig produzierende Ausland verlagern.

Messemomente
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Messen wie Maison & Objet und Ambiente sind genau deshalb so interessant, weil sie in ganzer Bandbreite abbilden, wohin die Reise im Interiordesign geht – gestalterisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Fazit nach zwei Messetagen: Die Anbieter von Kleinmöbeln, Leuchten und Accessoires, Tableware und Küchenutensilien bewegen sich im Wesentlichen zwischen den Polen Luxus und Handmade sowie zwischen Masse und industrieller Fertigung. Sehen Sie in 88 Bildern, warum Alessandro Mendini das Kindchenschema liebt, womit Blomus ein Risiko eingeht, Stefanie Hering die Porzellanbranche aufschreckt und was man im nächsten Jahr – trotz aller Vorbehalte – unbedingt haben muss!

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