Biennale Venedig 2018: Wo geht's hier zum Markusplatz?

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Sie ist Denkfabrik für gesellschaftliche Fragen – wobei diese Ausgabe der Architekturbiennale in Venedig vor allem zu einer Modell- und Materialschlacht geworden ist. Die Suche nach Freespace, dem Manifesto der Kuratorinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara in der Hauptausstellung Arsenale, endet in der Frage, ob die Biennale eigentlich auch an einem anderen Ort und nicht in Venedig funktionieren würde – und leider auch, wann Architekten verstehen, warum es den Beruf des Kuratoren gibt. Es sind die Geschichten und Begegnungen dazwischen, die den Besuch lohnenswert machen.

„Kein Auto?!“, fällt eine alleinreisende, ältere Dame aus allen Wolken, als sie sich am Bahnhof der Lagunenstadt nach dem schnellsten Weg zur Piazza San Marco erkundigt. Nein, kein Taxi kann sie zum Touristenbrennpunkt bringen, ein Wassertaxi vielleicht, aber das ist teuer. Mit dem Vaporetto dauere es eine dreiviertel Stunde, unterrichten sie daraufhin die freundlichen Angestellten der Touristeninformation. Das schwimmende Fortbewegungsmittel, das wieder auch unsere Wahl war während der Eröffnungswoche der Architekturbiennale, brachte uns an viele Orte, Ausstellungen und natürlich in die Giardini, wo der diesjährige Gewinner des Goldenen Löwen, der Schweizer Pavillon, der Britische Pavillon (Silber) und natürlich auch der deutsche Auftritt zu erleben sind. Eine Auswahl der Länderbeiträge finden Sie hier in der Bildergalerie…

Zu sehen ist die 16. Internationale Architekturausstellung in Venedig noch bis zum 25. November 2018.

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