In Bewegung: Sitzen 4.0

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Text: Redaktion

Partner: Wilkhahn

Trotz Chill-Out-Areas, Multispace-Büros und mobilem Arbeiten hat sich die Haltung, in der wir die meiste Zeit des Tages verbringen, nicht gewandelt. Das wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern. Möbelhersteller Wilkhahn rückt daher die Bewegungsförderung im Sitzen in den Fokus seiner Produktentwicklungen und hat sich als wichtiger Branchenführer positioniert. Wir stellen fünf Sitzmöbel vor.

Wie werden wir zukünftig sitzen? Seit einigen Jahren unterliegt unsere Arbeitswelt einem grundlegenden Wandel. Konventionelle Büroumgebungen erleben eine bedeutende Transformation hin zu flexiblen, hierarchielosen und selbstbestimmten Arbeitsräumen. Aber egal ob im Home-Office, beim Desk-Sharing oder der Team-Arbeit im Open-Space – die überwiegende Zeit unseres Arbeitstages verbringen wir nach wie vor im Sitzen. Und auch Zuhause oder unterwegs nehmen wir gerne die Haltung ein, die Entspannung und Bequemlichkeit verspricht. Dabei schlagen Gesundheitsexperten und Wissenschaftler seit Jahren Alarm: Bereits bei sechs Stunden sitzender Tätigkeit pro Tag soll die Lebenserwartung um 20 Prozent sinken.

Free to move – Das Sitzen gerät in Bewegung
Dieses Phänomen hat Wilkhahn schon vor Jahren erkannt. Als Spezialist mit vier Jahrzehnten Entwicklungserfahrung in Sachen Bewegungssitzen stellt sich der Möbelhersteller das Ziel, Bürostühle zu produzieren, die 3D-dynamische Bewegungen ermöglichen. Was das bedeutet? Mehr Beweglichkeit für Körper und Geist. Wohin das führt? Zu einer neuen Sitzergonomie durch die Aktivierung und Unterstützung der natürlichen Beweglichkeit des Körpers. Das Konzept Free to move, das in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln entstand, bietet wissenschaftlich fundierte Lösungen zur Bewegungsförderung im Büro. Damit wir trotz vielem Sitzen in unserer Entwicklung nicht stehen bleiben.
Bitte aufstehen: AT ESP
Strecken, beugen, lehnen: Der Bürostuhl AT ESP ergänzt das Programm AT um die Möglichkeit einer erhöhten Sitzposition. Damit lässt sich der Wechsel vom Sitzen zum Stehen an höhenverstellbaren Tischen optimal in den Workflow integrieren. Das Programm AT ist mit seiner integrativen, harmonischen Gestaltung, seiner Modellvielfalt und den individuellen Ausstattungsoptionen der smarte Allrounder unter den free-2-move-Programmen von Wilkhahn: Seine vielfältige Beweglichkeit fördert den Stoffwechsel in Muskulatur und Gelenken – und belebt nebenbei auch noch den Geist. Zum Produktartikel

Spricht für sich: Stand up
Der Hocker Stand up ist eine dynamische Sitzalternative mit spielerischem Moment, die sich für Zwischenzonen, Pausen- oder Wartesituationen eignet. Die Idee ist von der Typologie des klassischen Melkschemels abgeleitet. Als schräg gegen das Gesäß geklemmter Einbeiner wird er erst durch die Beine des Sitzenden zum Dreibeiner. Dadurch bleibt er in jede Richtung kippbar, fördert die Beweglichkeit der Hüfte, aktiviert die Muskulatur im ganzen Körper und verbessert die individuelle Balance. Zum Produktartikel

Informelles Meeting: Landing
Die Bezeichnung Wandrelief ist angesichts des multifunktionalen Designs fast schon ein Understatement. Denn Landing fördert die Kommunikation, verbessert die Raumakustik und erhöht die Ergonomie. In erster Linie schafft Landing in Gängen, Übergangsbereichen und Treppenhäusern, also an Orten, die normalerweise nicht für Aufenthaltsqualität bürgen, eine gewisse Wohlfühlatmosphäre. Auf ihrem Weg durch das Bürogebäude werden Mitarbeitern so Gelegenheiten geboten, kurz zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. Zum Produktartikel

Fest im Sattel: Sitzbock
Eine komfortable Stehstütze, die in verschiedenen Haltungen besessen und für Design-Thinking-Workshops oder spontane Meetings genutzt werden kann. Mit seinen vier ausgestellten Beinen und einer Höhe von 70,7 Zentimetern lässt sich der Sitzbock von RSW sowohl längs als auch quer besitzen – ebenso wie man auch auf einem Pferd reitet. Als kleine Herde verstreuen sich die Sitzböcke im Raum und können zum Feierabend kreuzweise übereinandergestapelt werden. Zum Produktartikel

Zwischen sitzen und stehen: Stitz
Die Designikone Stitz, die Nick Roericht bereits 1992 für Wilkhahn entworfen hat, erfüllt – wie der Name des Pioniermöbels schon vermuten lässt – den Funktionsbereich zwischen Stehen und Sitzen. Die Stehhilfe verbindet Bewegung und Entlastung, und vermeidet so eine Überforderung der Haltemuskulatur. Das hat einen produktiven Nebeneffekt: Eine bessere Durchblutung des Gehirns steigert die Aufmerksamkeitsspanne und führt zu effektiveren, kürzeren Meeting-Zeiten.

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