imm cologne 2018: Einleuchtend vielseitig

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Text: Katharina Horstmann, 22.01.2018

Eine neue Leichtigkeit hat die Leuchtenwelt erfasst – der Markt reagiert auf das Bedürfnis nach individuell einsetzbaren Entwürfen. Die auf der imm cologne vorgestellten Leuchten entsprechen dem Wunsch nach Mobilität innerhalb der eigenen vier Wände und sorgen für das passende Licht, wann immer es gewünscht ist.

„Atmosphäre ist für mich das Stichwort“, erklärt Lucie Koldova während eines Rundgangs durch das von ihr gestaltete Haus 2018. „Eine Wohnung kann mit den schönsten Möbeln eingerichtet sein, wenn aber das Licht nicht stimmt, fühlt man sich nicht wohl.“ Mit der Wahl der tschechischen Designerin und Artdirektorin der Leuchtenfirma Brokis für die diesjährige Wohninszenierung richtet die imm cologne den Fokus auf einen Bereich, der zwar schon vorher in Köln vertreten war, aber vielleicht nicht so im Fokus stand: das Licht. Und wie auch schon zuvor, waren es nicht die großen Leuchtenhersteller, sondern zumeist Manufakturen und Unternehmen, die in ihren Portfolios primär Sofas, Tische, Stühle und Accessoires führen, die in dieser Sparte mit dekorativen Leuchten punkten.

Ähnlich wie bei zahlreichen in Köln vorgestellten Möbelneuheiten zeigte sich auch bei vielen Leuchten eine Faszination für eine funktionale Flexibilität. Zu sehen waren insbesondere Entwürfe, die auf eine vielseitige Anwendbarkeit ausgerichtet sind. Zwar wachsen sie nicht mit, können aber immer wieder neu für die spezifischen Bedürfnisse in Wohnsituationen adaptiert werden – und das in unterschiedlicher Hinsicht: Sie lassen sich aufladen, hin- und umstellen oder hängen und wechseln von kaltem zu warmem Licht in verschiedenen Intensitäten. Alle vereint die stille Qualität, einem Raum eine Atmosphäre zu verleihen.

Flexible – und weniger flexible – Leuchten, die uns in Köln ins Auge gefallen sind, finden Sie hier in unserer Bildergalerie…

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